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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

„Otze“ sucht neue Werder-Talente

08.01.2014

Oldenburg „Es ist immer wieder schön, in Oldenburg Fußball zu spielen“, sagte Frank Ordenewitz (48) am Rande des Hallenfußballturniers der Traditionsmannschaften um den „Cup der Öffentliche Versicherungen Oldenburg“ in der großen EWE-Arena. In einem Team mit Kollegen wie Ailton, Ivan Klasnic, Oliver Reck und Frank Baumann kämpfte er mit Werder Bremen um den Turniersieg, musste sich im Finale aber Bayer Leverkusen knapp geschlagen geben.

Ordenewitz, der zu den Stammkräften des Bremer Traditionsteams zählt, spielte von 1997 bis 1999 beim VfB Oldenburg, ehe er seine aktive Karriere beim TSV Ottersberg und beim VSK Osterholz-Scharmbeck ausklingen ließ.

Seit 2005 ist er bei Werder Bremen, wo er von 1983 bis 1989 für die Amateur- und Bundesligamannschaft im Einsatz war, als Scout tätig. Angefangen hatte der zweimalige A-Nationalspieler bei den Bremern als Spielerbeobachter im Jugendsektor. „In den vergangenen beiden Jahren war ich im Profi-Bereich tätig – jetzt werde ich aller Voraussicht nach wieder in der Jugend tätig werden“, erzählt er.

Auf seiner Erfolgsliste bei der Suche nach hoffnungsvollen Talenten stehen unter anderem Martin Harnik (heute beim VfB Stuttgart und österreichischer Nationalspieler ) sowie Max Kruse (heute bei Borussia Mönchengladbach und deutscher Nationalspieler) sowie Niclas Füllkrug (von Werder ausgeliehen an Greuther Fürth). „Die habe ich natürlich nicht alleine entdeckt. Wir haben ja mehrere Scouts im Einsatz“, so Ordenewitz.

Den Abgang der nun anderswo zu Spitzenkräften aufgestiegenen Spieler sieht der 48-Jährige schon mit einem weinenden Auge. „Es wäre schön, wenn sie sich bei uns so entwickelt hätten. Das hat sich aber leider nicht so ergeben. Damals spielte Werder noch Champions-League, und da haben die jungen Spieler bei der starken Konkurrenz nicht so ihre Chance erhalten“, bedauert Ordene­witz. Das ändere sich jetzt aber, Werder baue wieder stärker auf die Jugend.

„Ich versuche, gute Spieler zu finden – alles andere muss unser Manager machen“, sagt der 48-Jährige, der als Scout im Profisektor viel im Ausland unterwegs war. Bei der Beobachtung von Jugendspielern sei er nun vorwiegend in Deutschland auf Achse.

Insbesondere die Karrieren von Harnik und Kruse verfolgt er weiter recht aufmerksam: „Beide haben eine Super-Entwicklung genommen – ich freue mich für sie“, sagt Ordenewitz, der auf die Frage, was er denn von der aktuellen Werder-Mannschaft halte, zurückhaltend antwortet: „Im Moment läuft es nicht ganz so rund. Aber das ist klar, wenn das Geld nicht mehr da ist, erfahrene Spieler verkauft werden müssen und man mit vielen jungen Spielern arbeiten muss. Uns allen war schon vor der Saison klar, dass es sehr schwer wird – da müssen wir nun durch.“

Seine Söhne eifern Ordenewitz übrigens im Fußball nach. Während Marco (23) derzeit noch bei Oberligist VSK Osterholz-Scharmbeck spielt, jagt Niklas (16) in der U 17 von Werder Bremen dem Ball nach.

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