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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

100:0 – ist das unfair?

30.05.2017

Westerstede /Oldenburg Sollte es noch irgendwelche Zweifel gegeben haben ob der Favoritenrolle in der Landesliga II, so haben die Oldenburg Outlaws diese am Sonntag in Westerstede eindrücklich aus der Welt geschafft. Bei den bisher zweitplatzierten Wölfen gewannen die Outlaws 100:0. Es war der höchste Sieg ihrer Vereinsgeschichte.

Die Höhe des Ergebnisses und das einseitige Spiel sorgte auf der Facebook-Seite der Outlaws für eine hitzige Diskussion. Die Spieler wurden kritisiert, nicht schon früher einen Gang herausgenommen zu haben. Es gehöre sich nicht, einen Gegner zu treten, der am Boden liege, hieß es. Dazu gab es einige Gegenmeinungen: Gerade beim Football sei die Verletzungsgefahr hoch, wenn man nicht mit voller Intensität spiele. Außerdem sei es respektlos dem Gegner gegenüber, nicht 100 % zu geben. Andere meinten aber auch, dass die Outlaws in der zweiten Halbzeit sehr wohl das Tempo gedrosselt hätten.  

Outlaws stellen sich Facebook-Diskussion

Das Spiel begann zunächst mit einem misslungenen Punt der Wölfe, sodass die Outlaws in der fünften Minute erstmals in die Nähe der gegnerischen Endzone kamen. Von der 1-Yard-Linie trug Running Back Mike Schuhmacher den Ball direkt in die Endzone zum Touchdown. Den Extrapunkt versenkte Kristof Senkbeil genauso souverän wie auch vier Minuten später, nachdem Quarterback Vangogh Mohamed Ali höchstselbst den Ball in die Endzone der Wölfe getragen hatte.

Nach dem Kickoff blieben die Gastgeber erneut nicht lange in Ballbesitz, bevor sie von der Oldenburger Defense gestoppt wurden. Im folgenden Angriff schickte der Gäste-Quarterback Felix Surkau mit einem präzisen 30-Yards-Pass auf die Reise und dieser war dann von der Defense der Wölfe nicht mehr zu stoppen. Senkbeil erhöhte anschließend mit einem Kick auf 21:0.

Zeit zum Durchschnaufen ließen die Outlaws den Wölfen nicht. Kaum im Ballbesitz verloren sie diesen wieder und kassierten umgehend durch Steffen Wiechmann den nächsten Touchdown. Mit 28:0 für die Gäste wurden die Seiten gewechselt.

Den ersten Touchdown des zweiten Viertels behielt sich Quarterback Ali vor. Dann schaltete sich auch die Oldenburger Defense in die Erhöhung des Punktekontos mit ein: Markus Steinkamp nutzt einen Fumble der Wölfe, um den Ball in deren Endzone zu tragen.

Der nächste Outlaw, der sich einen Touchdown gutschreiben durfte, war Receiver Oliver Wilmes. Senkbeil erhöhte mit einem Kick auf 49:0, bevor er dann im Alleingang per Touchdown und Extrapunkt den 56:0-Halbzeitstand herstellte.

Offense der Wölfe fast bemitleidenswert

In der zweiten Halbzeit hieß der Quarterback nun Aike Abeln und Ali wechselte auf seine gewohnte Position als Running Back. Er ließ sich nicht lange bitten und erzielte den ersten Touchdown der zweiten Hälfte. Sascha Meljes erhöhte mit seinem ersten Touchdown der Saison auf 69:0. Die Westersteder Defense blockte diesmal aber den Kick von Welf Wittenborn.

Nach zehn Minuten ohne Punkte gelang Surkau sein zweiter Touchdown, Mike Schuhmacher schloss die folgende Two-Point-Conversion erfolgreich ab.

Die Offense der Wölfe konnte einem fast leidtun. Kaum auf dem Platz durften sie diesen schon wieder verlassen. Sebastian Stelter trug dann den ersten Versuch direkt in die Endzone. Nach erfolgreicher Two-Point-Conversion punktete erneut die Defense: Schuhmacher streckte seine 160 Zentimeter, schaffte die Interception und war nicht mehr zu stoppen. Senkbeil verwandelte den Extrapunkt.

Der letzte Touchdown des Spiels ging dann wieder auf das Konto von Sebastian Stelter, die letzten Punkte zum 100:0-Endstand steuerte Schuhmacher mit einer Two-Point-Conversion bei.

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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