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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Karneval: Party zu Wasser, zu Lande und in der Luft

09.02.2016

Haareneschviertel /Kreyenbrück Die jungen Narren waren am Wochenende los. Und sie waren voll in ihrem Element: Zu Wasser, zu Lande und in der Luft.

Fröhlich, laut und lebhaft war es wieder beim Kindersockenball des Oldenburger Turnerbunds (OTB). Etwa 600 Kinder, Eltern und Großeltern fanden sich am Sonntagnachmittag zum Toben in der Halle in der Haareneschstraße ein. Dabei waren viele nicht nur getreu dem Motto des Balls in Socken gekommen, sondern machten die farbenfroh geschmückte Halle auch durch ihre Verkleidungen sogar noch ein wenig bunter.

Neben den Kostümklassikern wie Prinzessin, Biene oder Cowboy waren auch zahlreiche Filmcharaktere anzutreffen: Darth Vader und diverse Storm Trooper wuselten genauso durch die Halle wie Spiderman, Bibi Blocksberg und ihre Freundin Tina oder „Elsa“ aus „Die Eiskönigin“.

Große Toberei

Auf fast 20 verschiedenen Bewegungs-Stationen konnten sich die Kinder so richtig austoben: Neben einem Bällebad für die Allerkleinsten gab es auch einen Bobbycar-Parcours samt Tunnel und verschiedener Hürden, eine Trampolin-Station, ein Karussell aus umgedrehten Sprungkästen, welches die Kinder selbst anschieben konnten, sowie eine Kletterburg aus dicken blauen Sportmatten.

In der Kinder-Disco ging ’s mit „Katze“ und „Bär“, den Maskottchen des OTB, rund. Die absoluten Highlights waren jedoch eindeutig die Riesenrutsche und das „Airtramp“, die gelb-rote Hüpfburg. Dass besonders die Hüpfburg es ihr angetan hat, bestätigte auch die als „Bibi“ verkleidete Leonie (8), die mit ihrem Vater Arne Lashlee bereits das fünfte Jahr in Folge am Kindersockenball teilnahm. Ihrer Freundin Clara gefiel besonders, „dass man hier schön spielen kann“, und die neunjährige Luca fühlte sich ebenfalls pudelwohl an diesem Nachmittag. „Alles finde ich gut!“, sagte sie, und berichtete, dass sie zwar erst kürzlich mit ihren Eltern nach Oldenburg gezogen sei, aber dennoch bereits viele neue Freundschaften beim Kinderturnen des OTB geschlossen habe.

Neben Rutsche und Airtramp zog auch die Geisterbahn viele der kleinen Gäste an, wobei beim Anblick des dunklen Tunnels dann doch einige der Mut wieder verließ: „Die Geisterbahn kann selbst den stärksten Superman einschüchtern“, weiß OTB-Geschäftsführer Frank Kunert, der beim Sockenball zum Team der Betreuer gehörte.

Der vierjährige Feuerwehrmann Florian fürchtete sich hingegen kein bisschen, drei Mal hintereinander wagte er sich an diesem Nachmittag durch das dunkle Grusel-Labyrinth. Kaum war die Tour beendet, zischte er auch sofort weiter zur nächsten Station, bei der es um Geschicklichkeit ging: Hier mussten die Kinder auf Holzklötzchen balancieren und dabei mit Filzbällen ein buntbemaltes Ziel abwerfen.

Damit das alles möglich ist, waren an diesem Nachmittag außer Frank Kunert und der Organisatorin des Sockenballs, Susanne Will, auch noch 50 weitere ehrenamtliche Mitarbeiter im Einsatz. Die freiwilligen Helfer und Mitglieder des OTB sorgten nicht nur für den Auf- und Abbau, sondern betreuten auch die einzelnen Stationen, damit es beim Toben keine Unfälle gibt. Auch für das leibliche Wohl waren sie zuständig und versorgten Kinder und Eltern mit frischen Waffeln und Getränken. Hier konnten die Kleinen eine kurze Verschnaufpause einlegen, während sich die Eltern austauschten.

Gegen 17.30 Uhr wurden dann bei vielen Kindern die Augen doch merklich schwer, und eine halbe Stunde später wurde der Sockenball dann schließlich auch ganz offiziell mit einer Polonaise beendet.

Zum Abschluss trommelte Susanne Will, die nun schon seit 25 Jahren beim Kindersockenball dabei ist, dann noch einmal alle Helfer zusammen und bedankte sich für die gute Arbeit. Sie ist zufrieden mit dem Nachmittag: „Wenn die Kinder erschöpft und mit leuchtenden Augen nach Hause gehen, dann wissen wir, wir haben es wieder gut gemacht.“

Kostümiert ins Wasser

Fasching und Schwimmsport – wie passt das zusammen? Sehr gut. Der Oldenburger Schwimmverein von 1902 bewies bei seiner vereinsinternen Faschingsfeier im Hallenbad Kreyenbrück , dass man Kostüme auch sehr wohl unter Wasser tragen kann.

Verschiedene Verkleidungen vom Fußballer bis hin zur Discoqueen machten das Bild bunt. Am Beckenrand gab es selbst gebackene Köstlichkeiten. Dazu hallte Musik durchs Schwimmbad – die Stimmung war bestens. Und sie stieg sogar.

Bei witzigen Spielen im Wasser, wie der Reise nach Jerusalem, und dem Sprung vom Drei–Meter-Turm, wurden Schwimmsport und Kostümfest perfekt verbunden. Alle waren sich am Ende einig: Helau und Alaaf funktionieren nicht nur auf der Straße, sondern auch im Wasser – und (vom Sprungturm) in der Luft.

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