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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Sportlerwahl: Plaudern über gute alte Zeiten

09.04.2011

OLDENBURG Jubiläen verdanken ihre Existenz den runden Zahlen. Schon aus diesem Grund ist Rita Forst für diesen Abend prädestiniert. Vor 20 Jahren wurde die heute 50-Jährige zur ersten Oldenburger Sportlerin des Jahres gewählt. Die Handballerin brachte es auf exakt 100 Länderspiele und erhielt – damals noch als Rita Köster – die Auszeichnung für ihre erfolgreiche Laufbahn. „Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie mir Werner Fredehorst 1991 die Urkunde überreichte“, berichtete die Siegerin der ersten Stunde.

Bühne frei für die „Legenden“ hieß es am Donnerstagabend im Theater Laboratorium, als Forst gemeinsam mit Heike Horstmann und Kathrin Scholl nach vorne gebeten wurde. 20 Jahre Sportlerwahl hatten Stadtsportbund und NWZ  zum Anlass genommen, ehemalige Titelträger verschiedener Disziplinen einzuladen.

Sportliche Figur

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Von der Loge aus verfolgten die Ehrengäste das Geschehen, ehe sie bei ihren Kurzauftritten alle noch eine sportliche Figur abgaben. Mit den Moderatoren Ralf Beyer und Otto-Ulrich Bals plauderten sie über alte Zeiten und neue Ziele und lieferten so manche Anekdote. Das Publikum staunte, als Ex-Basketballer und Sportstudent Daniel Strauch von ersten Gehversuchen beim Turnen berichtete. „Aber so richtigen Zugang bekomme ich dazu eigentlich nicht“, räumte der Zwei-Meter-Mann ein. Dennoch schlägt sein Herz nicht nur für Basketball: „Die Ehrungen bilden einen schönen Abschluss nach einem langen Sportjahr“, lobte er. „Sie bieten auch vielen Athleten, die sonst nicht so oft im Rampenlicht stehen, eine Bühne.“

Genau das war die Absicht von Werner Fredehorst (Stadtsportbund), als er vor zwei Jahrzehnten seine Idee verwirklichte. „Wir wollten Amateure und Profis, Breiten- und Leistungssport, auf einer Ebene präsentieren. Das ist uns glaube ich ganz gut gelungen.“ Dass auch so genannte Randsportarten profitieren, zeigen regelmäßig die Triathleten.

Sie trainieren hart, haben es aber in der öffentlichen Wahrnehmungen gegenüber den Ballsportlern nicht immer leicht. Bei der Sportlerwahl stehen sie dann aber doch oft auf dem Treppchen. Wie Sabina Kruska, die in den 90er-Jahren zweimal die Wahl gewann. „Ohne Sport geht es bei mir nicht. Ich bin immer noch aktiv, aber nicht mehr im Leistungsbereich“, erzählt sie.

Schreiber Rekordhalter

Die Chancen, auch einmal andere Sportarten auszuprobieren, nutzt Ex-Schwimmer Jens Schreiber. „Ich spiele Basketball in der Bezirksliga und setze mich ab und zu aufs Rennrad“, berichtete der „Rekordmann“ und Olympiateilnehmer, der bei der Sportlerehrung viermal gewann. Zum Abschluss erhielten alle Ehemaligen eine Jubiläums-DVD der NWZ  – damit die Erfolge von gestern auf keinen Fall verblassen.

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