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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Pokaltraum wird zum Albtraum

22.04.2014

Oldenburg „Abhaken und die Saison ordentlich zu Ende spielen“ – das war der knappe Kommentar von VfB-Torjäger Addy-Waku Menga eine halbe Stunde nach der bitteren Niederlage im Halbfinale des NFV-Pokals bei FT Braunschweig. Der Traum vom Einzug in den DFB-Pokal, den die beiden Finalisten des Landeswettbewerbs sicher haben, wurde für die Regionalliga-Fußballer aus Oldenburg zu einem Albtraum.

„Das war heute einfach nichts“, meinte VfB-Teammanager Jörg Rosenbohm nach der 0:1 (0:0)-Niederlage beim Oberligisten. Dass es nichts wurde mit der 18. Teilnahme in der Club-Historie am nationalen Pokalwettbewerb, hatten sich die Oldenburger selbst zuzuschreiben.

Die schwache Vorstellung hätte allerdings durchaus ein Happy End haben können, wenn die Pfeife von Schiedsrichter Jan-Eike Ehlers aus Weyhe in der Nachspielzeit bei einer Aktion gegen Menga im FT-Strafraum nicht stumm geblieben wäre. „Mein Gegner hat mich ganz klar festgehalten, so dass ich mich gar nicht mehr auf den Beinen halten konnte“, war der 30-jährige Angreifer noch kurz vor der Busabfahrt sauer, wusste aber auch, dass er und seine Mitspieler es in den 90 Minuten versäumt hatten, den klassentieferen Gegner zu besiegen. Entsprechend war auch die Sprachlosigkeit und Niedergeschlagenheit noch lange nach dem Schlusspfiff.

Die 6350 Zuschauer im Stadion von Bundesligist Eintracht Braunschweig hatten für eine tolle Kulisse gesorgt. Hier zeigte sich, dass die ganze Fußball-Gemeinde hinter dem Oberligisten stand. Viele Eintracht-Fans hatten sich wie der Trainer des Erstliga-Schlusslichts auf den Weg ins Stadion gemacht. „In der Halbzeitpause war Thorsten Lieberknecht bei uns für zwei Minuten in der Halbzeitpause in der Kabine und hat mit meinen Jungs gesprochen. Ich bin solange rausgegangen“, sagte FT-Coach Uwe Walther.

In der Arena zeigten auch die Oldenburger Anhänger einmal mehr, was für eine tolle Unterstützung sie bei Auswärtsspielen leisten. Trotz der zahlenmäßigen Übermacht der Gastgeber sorgten sie für die lautstärkere Anfeuerung. Es half jedoch nichts – der VfB scheiterte am Ostermontag am desolaten Auftritt der Mannschaft.

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