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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Judo: Polizei SV löst begehrtes Ticket

17.10.2014

Oldenburg Nach mehreren vergeblichen Anläufen haben die Judoka des Polizei SV das begehrte Ticket für die Titelkämpfe auf norddeutscher Ebene gelöst. Die U-18-Auswahl des PSV sicherte sich bei den vom MTV Vorsfelde organisierten Landesmannschaftsmeisterschaften dieser Altersklasse Platz zwei und damit die Qualifikation für das nächsthöhere Kräftemessen.

Im Feld der vier Teams war am Ende nur die Kampfgemeinschaft JT Hannover/Crocodiles Hildesheim besser als die Oldenburger, die seit dem Jahr 2011 immer Bronze geholt und den Sprung zu den Norddeutschen Meisterschaften verpasst hatten. „Nur die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich für die zweithöchste deutsche Meisterschaft“, erklärt PSV-Coach Udo Schienke.

Für den Polizei SV standen neun Judokas auf der Startliste. Da in Wolfsburg nicht alle sieben Gewichtsklassen aus den eigenen Reihen besetzt werden konnten, sollte der Verein wie vor einem Jahr Unterstützung durch Mirko Buhr (BW Hollage), Artur Rieb (JC Emden) und Lennart Boss (Germania Leer) bekommen. Letzterer fiel jedoch krankheitsbedingt kurzfristig aus.

Durch die PSVer Daniel Groenewold, Tjado Ganders, Maurice Rühlmann, Felix Thormann, Niklas Engel und Timo de Vries sowie Buhr und Rieb war das Team nur in fünf Klassen vertreten. „Die Voraussetzungen waren nicht optimal“, meinte Schienke.

In der ersten Begegnung trafen die Oldenburger direkt auf die favorisierte Kampfgemeinschaft aus Hannover und Hildesheim, die durch die Zusammenlegung ein sehr starkes Team stellte und 5:2 gewann. Nur Buhr und Rieb bezwangen ihre Kontrahenten.

Ohne Pause ging es im Anschluss direkt gegen die Auswahl von „Judo in Holle“ weiter. „Hier lief es sehr viel besser“, meinte Schienke. Buhr benötigte nur neun Sekunden, um Christian Gnegel zu besiegen. Nachdem auch Rieb und Ganders ihre Duelle gewonnen hatten und Holle durch die beiden unbesetzten Klassen und eine Niederlage von Engel gepunktet hatte, stand es 3:3. Mit seiner Spezialtechnik Seoi-Nage (Schulterwurf) entschied Thormann die Begegnung zugunsten des PSV.

Somit musste die letzte Kampfpaarung des Turniertages die Entscheidung bringen, welches Team neben Hannover/Hildesheim als Zweitplatzierter das Ticket für die nächsthöheren Titelkämpfe lösen sollte.

Die Oldenburger mussten dafür gegen die Auswahl des JC Godshorn aus Langenhagen gewinnen. „Und das tat die motivierte Mannschaft auch“, freute sich Schienke. Durch einen klaren 5:2-Erfolg sicherte sich das PSV-Team Silber und nimmt nun am Sonntag, 23. November, in Itzehoe zum ersten Male an einer Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaft teil.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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