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Profi-Trainer geben Tricks weiter

09.07.2007

OLDENBURG Prominente Gäste gab es am Sonntag bei dem zum EWE-Jugend-Cup zählenden Trainer-Lehrgang im Vereinsheim des SV Ofenerdiek zu begrüßen. Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner, ehemaliger Bundesliga-Trainer von Werder Bremen, und Michael Frontzeck, zuletzt Coach des Bundesliga-Absteigers Alemannia Aachen, verrieten den rund 40 Jugendtrainern aus dem nordwestdeutschen Raum so manchen Trick in der Trainingsarbeit.

Beim theoretischen Teil beließen es die prominenten Gäste nicht beim reinen Vortrag – Austausch war angesagt. „Bei solchen Veranstaltungen sprechen wir auch über Probleme, die Jugendtrainer haben“, sagte Dörner, der eine Jugend-Fußballschule in Dresden leitet und – „um im Job zu bleiben“ – derzeit den Sechstligisten Radebeuler BC trainiert.

Dörner plädierte dafür, junge Talente nicht zu früh zu den großen Vereinen oder gar in die Jugend-Internate der Bundesligisten zu schicken. „Das Zuhause und ein gutes Umfeld sind für die jungen Fußballer unheimlich wichtig. Gilt es doch zu bedenken, dass nur ganz wenige der Talente letztlich wirklich den Weg nach oben finden. Es ist früh genug, wenn diese Talente mit 15 oder 16 Jahren in ein Internat wechseln“, sagte Dörner, der als Jugendlicher in Dresden selber ein Internat besucht hatte.

Dörner wies zudem darauf hin, dass gerade im Nachwuchs-Bereich die Eltern eine überaus wichtige Rolle spielen. „Sie müssen dafür sorgen, dass die Kinder zum Fußball gebracht werden und die Begeisterung ihrer Kinder unterstützen“, führte er aus.

„Gerade die Nachwuchsarbeit ist die Basis des Fußballs. Hier gilt es, die Nachwuchs-Trainer, die meist mit Herzblut dabei sind, bei ihren vielfältigen Problemen zu unterstützen. Darum sind derartige Treffen wichtig“, meinte auch Michael Frontzeck, der nach seinem Ausscheiden in Aachen noch ohne Trainer-Job ist. „Ich mache mich aber nicht verrückt und gehe ganz locker in die Saison. Der ein oder andere Monat Warten gehört einfach dazu“, sagte Frontzeck.

Nach dem Mittagessen ging es auf das Spielfeld, wo die beiden F-Jugend-Mannschaften des SV Ofenerdiek auf eine Trainingseinheit warteten. Dabei gab es für Trainer und Spieler so manchen wertvollen Hinweis von den beiden Profis.

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