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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Protest gegen Steuergelder für ein Drittliga-Stadion

15.04.2014
Betrifft: „Anpfiff: Ein Stadion für die Dritte Liga“ (NWZ  vom 12. März)

Der Ausbau des Marschwegstadions für die Dritte Liga kostet zig Millionen und soll erfolgen, obwohl der Aufstieg des VfB – noch lange nicht – feststeht. Zurzeit stehen die Fußballer des VfB auf Platz 5 der Regionalliga!

Nach dem NWZ -Bericht vom 14. März verschlingt der Drittliga-Ausbau rund 3,8 Millionen.

Das ist aber noch nicht die Endsumme!, weitere 400 000 Euro fallen für die Video-Überwachung, Außenbeleuchtung usw. an, hinzu kommen 600 000 Euro für eine Rasenheizung – die ist bei so mildem Winter, wie in diesem Jahr, gar nicht erforderlich – und das ist noch nicht alles an Kosten: Rund 2,8 Mio. kommen für eine Flutlichtanlage hinzu. Und woher sollen diese fast acht Millionen kommen? Es müssen dafür wohl weitere Kredite aufgenommen werden, die Stadt ist aber schon stark verschuldet. Eine sparsame und vertretbare Haushaltsführung ist das nicht!

Auf den bloßen Verdacht, dass die Fußballer des VfB irgendwann mal aufsteigen könnten, dürfen so hohe Investitionen nicht aus Steuermitteln erfolgen.

Wolfgang Hatwig
OldenburgAnm. der Redaktion: Die in dem Leserbrief genannten zusätzlichen Einzelposten sind nach Angaben der Stadt in der Gesamtsumme von 3,8 Millionen Euro bereits enthalten.

*  (...) Es kommt, wie es kommen musste :

1. Es wird von 3,8 Millionen über zwei Jahre gesprochen; dies ist eine Steigerung von 100 Prozent gegenüber allen bis jetzt öffentlich genannten Zahlen (...)

2. Es geht nicht mehr nur darum, eine Flutlichtanlage zu bauen, sondern, dass die Stadt die gesamte Finanzierung des Drittliga-Auftrittes des VfB (aus technischer Sicht) übernimmt.

3. Es kommen weitere finanzielle Verbindlichkeiten dazu, um Betrieb und Wartung zu sichern. Diese 3,8 Millionen sind nur der Anfang.

Ein gefühltes Eigentor? Nein, das ist es nicht – es ist ein volles Eigentor. (...) Das Marschweg-Stadion war für den Breitensport konzipiert und bei der letzten Ertüchtigung Mitte der 90er wurde klar festgeschrieben, wo die rote Linie ist. Nur aus diesem Grunde haben die Anwohner damals der Baugenehmigung zugestimmt. Der Vertrag zwischen Stadt und VfB kann da auch nichts ändern.

Stadt und VfB haben es versäumt, mit den Nachbarn über dieses Thema zu sprechen. Der VfB weiß über diesen „Tatbestand“ seit Jahren Bescheid; als noch Bausteine für eine neue „Hölle des Nordens“ gesucht worden waren, hatte der Internet-Auftritt des VfB dies sogar als Argument genannt, warum der VfB ein eigenes Stadion an der Weser-Ems-Halle braucht. Als nächstes kommt der Kunstrasen in Dornstede ins Gespräch. (...)

Kein anderer Verein (...) würde vier Millionen bekommen, wenn die Öffentlichkeit über die Gesamtfinanzierung informiert würde. (...)

Bodo Metscher
Oldenburg

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