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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Reents läuft gern auf Abwegen

03.11.2015

Oldenburg Jürgen Reents und der „Lop dwasch dörn Wildenloh“ – das passt einfach zusammen. Wenn an diesem Sonntag, 8. November, die 34. Auflage des Cross-Spektakels steigt, geht der erfahrene Ausdauersportler vom Team Laufrausch bereits zum 25. Mal an den Start. Auch diesmal geht er nachein­ander wieder beide angebotenen Leistungsläufe über 3200 und 9000 Meter an.

„Cross, das ist mein Ding. Der Kampf Mann gegen Mann liegt mir – hier ist die Zeit nicht so wichtig“, sagt Reents, der den Wildenloh bereits im Jahr 1988 kennen und lieben gelernt hat. Mehrmals verewigte er sich seitdem in den Siegerlisten. Sein Debüt am Trimmpfad an der westlichen Stadtgrenze war sein dritter Wettkampf. Damals fanden hier zunächst die Cross-Bezirksmeisterschaften statt, ehe er im Herbst beim „Lop“ natürlich nicht fehlen durfte.

Bevor sich Reents als 17-Jähriger der Trainingsgruppe um die Wilhelmshavener Lauf- und Trainerlegende Hein Arians anschloss, hatte er sich nur sporadisch sportlich betätigt. Bei der LG Wilhelmshaven trainierte er unter anderem mit so erfolgreichen Läufern wie Georg Diettrich und Christiane Schwietert.

Anfangs lief Reents viermal pro Woche, erhöhte aber schnell sein Pensum auf sechsmal. „Wir hatten eine sehr große und gute Gruppe – das motivierte nochmals extra“, erinnert er sich und erklärt damit gleichzeitig, warum er der LG treu blieb und erst 2010 zu Laufrausch wechselte, obwohl er bereits seit 1990 in Oldenburg lebt.

Mit den Wilhelmshavenern feierte der begeisterte Cross-Läufer eine größten Erfolge. 1991 gewann er mit der Junioren-Mannschaft deutsche Vizemeister im Crosslauf. Dreimal gewann das Team um Reents in der Zeit auch den Landestitel.

„Cross gehört für mich einfach dazu. Hier hole ich mir die Grundlage für den Sommer. Früher sah eine Saison immer so aus, dass wir im Winter Cross gelaufen sind, Straße im Frühjahr und Herbst“, erzählt Reents und ergänzt: „Der Sommer gehörte dann der Bahn, wo ich 5000 und 10 000 Meter gelaufen bin. Heute ist das etwas schwieriger, da es weniger Cross- und Bahnläufe gibt. Der Straßenlauf überlagert alles.“ Trotzdem versucht Reents, in jedem Jahr vier bis fünf Crossläufe zu absolvieren. Am „Lop“ mag er die familiäre Atmosphäre und das Laufen durch den „goldigen Herbst-Wald“.

2015 steigerte der M-40-Athlet seine Altersklassenbestzeiten deutlich. Hatte er in den Vorjahren noch Mühe, auf der Straße die 40-Minuten-Marke über 10 Kilometer zu knacken, verbesserte er sich nun auf 36:49 Minuten. Dafür hatte er sein wöchentliches Training um 50 Prozent auf 60 Kilometer erhöht, was gleichzeitig eine Reduktion des Körpergewichts zur Folge hatte. „Theoretisch wusste ich das schon vorher, dass man mit weniger Gewicht schneller laufen kann“, sagt er mit einem Schmunzeln.

Viermal die Woche trainiert er nun wieder: drei Dauerläufe (einmal Tempo, einmal 23 Kilometer, einmal locker) und ein Bahntraining. „Seitdem die Kinder größer sind, habe ich wieder mehr Zeit zum Trainieren“, erklärt Reents und fügt hinzu: „Das kann sich jetzt aber wieder ändern – vor drei Wochen kam unser drittes Kind zur Welt.“

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