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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Schaefermeyer nimmt Abschied

16.04.2008

OLDENBURG Der große sportliche Reiz ist dem Heimspiel des Oldenburger TB gegen den Osnabrücker SC in der Basketball-Regionalliga abhanden gekommen. Dennoch ist das letzte Saisonspiel des OTB ein besonderes: Jens Schaefermeyer tritt zum letzten Punktspiel seiner langen und erfolgreichen Karriere an und will vor den Augen seiner Familie einen angenehmen Abschied feiern.

Am Sonnabend ab 15 Uhr findet auch eine kleine Staffelübergabe an die Jugend statt, denn gerade die jungen Spieler sollen viel Spielzeit erhalten.

Schaefermeyer, am 9. Mai 1975 in Paderborn geboren, wechselte nach vielen Jahren im Trikot seines Heimatclubs im Jahr 1999 nach Oldenburg und hatte hier an der Seite von Spielern wie Pavel Becka, Andre Bade und Jef Tomesch großen Anteil am Aufstieg in die Erste Bundesliga. Unter der Regie von Trainer Ivan Vojtko gelang Schaefermeyer mit dem OTB der Sprung in das Basketball-Oberhaus.

In Liga eins indes reduzierten sich Schaefermeyers Einsatzzeiten. Zwar gehörte der sprunggewaltige Flügelspieler zum festen Kader, doch in den beiden ersten Oldenburger Bundesliga-Jahren blieben dem heute 32-Jährigen zumeist nur kürzere Einsätze. Klaglos fügte sich der vorbildliche Trainings-Arbeiter in seine Rolle und wechselte 2002 schließlich zum Zweitligisten nach Bremen. Einer Saison an der Weser folgte ein Jahr bei den Paderborn Baskets (ebenfalls Zweitligist), bevor er zwischen 2004 und 2006 erneut beim OTB anheuerte.

Einer Zwischenstation als Manager in Bremen und einer Auszeit in der Saison 2006/2007 ließ er nun in der gerade auslaufenden Regionalliga-Saison eine letzte aktive Station folgen. Nicht zuletzt seiner Routine war es zu verdanken, dass die junge Mannschaft am Ende souverän den Klassenerhalt sicherte. „Auf Jens ist stets Verlass“, urteilt OTB-Coach Thomas Glasauer: „Ich schätze seine besonnene Art und sein riesiges Kämpferherz.“

In Zukunft wird sich Schaefermeyer auf seinen Job an der Universität Osnabrück konzentrieren. Eine Rückkehr auf das Parkett schließt er aus. „Ich hatte viele tolle Jahre mit dem Basketball, aber das ist jetzt definitiv genug“, sagt er. Gegen Osnabrück mag es um nichts mehr gehen. Ein gutes Spiel hat sich Schaefermeyer jedoch allemal verdient.

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