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Aktualisiert vor 6 Minuten.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Streik: Schiedsrichter wehren sich

11.03.2017

Oldenburg Mit seinem Urteil in der Sportgerichtssache Firrel hat das Oberste Verbandssportgericht des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV) dem Fußball keinen Gefallen getan. Die Schiedsrichter des Bezirks Weser-Ems sind über die Entscheidung, die Ostfriesen wegen einer üblen Beleidigung und Diskriminierung des Schiedsrichtergespanns durch einen Zuschauer („Solche wie euch sollte man vergasen“) nicht zu bestrafen, so erbost, dass sie an diesem Sonntag keine Spiele in der Landesliga der Männer und in den fünf Bezirksligen der Männer anpfeifen wollen.

Da der Bezirk Weser-Ems die am Sonntag angesetzten Spiele aber auch nicht absagen will, müssen die Heimvereine jetzt die Spielleitung organisieren.

„Für das Verhalten von GW Firrel in diesem Fall habe ich überhaupt kein Verständnis. Wenn solche Dinge vorfallen, muss der Heimverein eben die Geldstrafe bezahlen, auch wenn er die Beleidigungen des Schiedsrichters nicht verhindern kann“, sagt VfL-Sportleiter Detlef Blancke über den angedrohten Streik. „Ich versuche schon seit heute Mittag, einen Schiedsrichter zu bekommen, ich erhalte aber nur Absagen“, erklärt GVO-Teammanager Rainer Warns. „Wir müssen den Schiedsrichter stellen. Zur Not wird einer von unseren Betreuern das Spiel leiten, wenn Heidmühle zustimmt“, fügt er hinzu. Die Osternburger spielen am Sonntag (14 Uhr) in der Bezirksliga gegen den Spitzenreiter Heidmühler FC. Ligarivale BW Bümmerstede soll um 15 Uhr beim BV Bockhorn antreten.

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„Ich habe größte Hochachtung vor den Schiedsrichtern. Natürlich kritisieren wir Trainer während eines Spiels den Schiedsrichter, wenn uns seine Entscheidungen nicht gefallen. Für das, was in Firrel passiert ist, habe ich aber kein Verständnis. Wir wollen Jemanden mitnehmen, der pfeifen kann. Wir werden keinen Fan des BV Bockhorn als Schiedsrichter akzeptieren“, kündigt BWB-Trainer Timo Ehle an.

Als Trainer des Landesligisten TSV war er selbst einmal von einem ähnlichen Vorfall betroffen, als nach einer Partie ein Zuschauer das Schiedsrichtergespann übel beleidigte. Der TSV hatte im Gegensatz zu GW Firrel die danach verhängte Geldstrafe wegen fehlender Platzsicherheit aber akzeptiert und bezahlt. Das Bezirksligaderby zwischen VfB II und VfL II an diesem Samstag (16 Uhr, Sportplatz Maastrichter Straße) soll stattfinden. Der TSV soll am Sonntag in der Landesliga (15 Uhr) beim SV Bevern antreten. Die Beverner werden wahrscheinlich mit einer Absage der Partie wegen Unbespielbarkeit des Platzes auf die Aktion der Schiedsrichter reagieren.

„Wenn mich ein Zuschauer als Torfnase bezeichnet, nehme ich das hin. Was in Firrel gesagt wurde, geht aber mit Blick auf unsere Geschichte absolut nicht“, kritisiert Schiedsrichter Sascha Schnoor die Entscheidung des Sportgerichtes. „Wir haben alle Schiedsrichter unseres Kreises angewiesen, am Sonntag keines der betroffenen Spiele zu leiten. Wer gegen diese Anweisung verstößt, wird vom Kreisschiedsrichterausschuss sanktioniert“, sagt dessen Vorsitzender Peter Hatzler. Ob auch Spiele in anderen Ligen vom Streik betroffen sein könnten, wollte Hatzler weder ausschließen noch bestätigen.

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