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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

PSV-Kämpfer genießt WM-Abenteuer in Abu Dhabi

23.11.2019

Schierbrok /Oldenburg Mit Blumen empfangen, und mit vielen wertvollen Erfahrungen im Gepäck wieder abgereist: Auf eine ganz spannende sportliche Reise blickt Mathis Asendorf aus Schierbrok. Der 18-Jährige vom Polizei SV nahm zum ersten Mal an einer Ju-Jutsu-Weltmeisterschaft teil. In Abu Dhabi konnte Asendorf zwar keinen seiner beiden Kämpfe gewinnen, dennoch waren er und seine Trainer mit der gezeigten Leistung zufrieden.

„Ein kleines bisschen Enttäuschung war direkt nach dem Wettkampf sicher schon dabei“, sagt der PSV-Sportler: „Allerdings bin ich auch nicht mit riesigen Erwartungen reingegangen, da es meine WM-Premiere war und es mein erstes Jahr in der Altersklasse U 21 ist. Von daher ist es schon ok.“

Als Kind fing Asendorf mit der klassischen Selbstverteidigung an, damals beim JC Bushido in Delmenhorst. Dort blieb er bis 2018, ehe er sich dem PSV anschloss. „Seit einem Jahr fahre ich fast jeden Tag nach Oldenburg. Für andere Dinge bleibt fast keine Zeit mehr“, erklärt der 18-Jährige, der das Gymnasium Ganderkesee besucht.

Für den fünftägigen WM-Aufenthalt in Abu Dhabi wurde er freigestellt. „Das war kein Problem“, erzählt Asendorf, der in dieser Woche den verpassten Schulstoff nacharbeiten musste.

Die Teilnahme an der WM hatte der Schierbroker seiner Berufung in den Bundeskader zu verdanken, nachdem er im Sommer 2018 Deutscher Meister geworden war. Genauso wie bei der DM startete er auch jetzt in der Disziplin Ne-Waza (Bodenkampf), bei der es das Ziel ist, seinen Gegner durch eine Würge- oder Hebeltechnik vorzeitig zur Aufgabe zu bringen.

Nach einem Freilos in Runde eins traf Asendorf in seinem ersten Kampf der U-21-Klasse bis 77 Kilogramm direkt auf einen der Mitfavoriten, Naim Mojahed aus Marokko. Nachdem sein Gegner in Führung gegangen war, gab der 18-Jährige noch einmal alles und kämpfte volles Risiko. „Es war knapp, aber am Ende hat es nicht gereicht“, fasste der PSV-Kämpfer seine Niederlage gegen den späteren Vizeweltmeister zusammen.

In der Trostrunde kam Asendorf danach noch einmal zum Einsatz, unterlag aber seinem ungarischen Rivalen Mate Juhasz. „Es war trotz allem eine tolle und spannende Erfahrung, die für mich gleichzeitig auch ein Ansporn für die nächsten Wettkämpfe ist“, resümierte der Schüler. Alleine die Atmosphäre rund um die WM war für ihn etwas Besonderes. „Es fing damit an, dass wir mit Rosen am Flughafen empfangen und dort auch interviewt wurden“, berichtete Asendorf. „Insgesamt waren die Dimensionen bei der WM viel größer. Auch in der Halle herrschte eine super Stimmung.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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