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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Oldenburger Schwimmclubs fordern neues Bad

19.06.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-06-19T09:19:19Z 280 158

Kompetenzteam „schwimmen 2020“:
Oldenburger Schwimmclubs fordern neues Bad

Oldenburg Früh übt sich, was ein Meister werden will – oder Weltcup-Champion oder am besten Olympiasieger. Die Schwimmer in Oldenburg genießen deshalb nicht erst seit Jens Schreibers Erfolgen bei den Spielen in Athen 2004 und der Kurzbahn-WM 2006 einen exzellenten Ruf.

Diesen allerdings sehen die Schwimmvereine in der Stadt massiv gefährdet, wenn sich die derzeit unbefriedigende Situation für sie nicht ändert. „Die Bäder in Oldenburg sind nicht kontinuierlich nutzbar“, stellte Ulrich Pohland vom Stadtsportbund in der Sitzung des Sportausschusses fest. „Die Stadtteilbäder Eversten und Kreyenbrück sind über 40 Jahre alt. Es wurde in der langen Zeit keine Instandhaltung ausgeführt, die einen qualitativ ausreichenden Standard der Sporträume erhält.“

Pohland, der sich beim Sportbund um Organisation und Vereinsentwicklung kümmert, sprach nach eigenen Worten aber nicht nur stellvertretend für die vielen Clubs. „Wir wollen auch den Breitensport berücksichtigen, und vor allem die Schwimmausbildung von Kindern und Erwachsenen.“

Schwimmen gilt allgemein als beliebteste Sportart, angefangen beim Babyschwimmen über den Schulsport bis hinein ins hohe Alter. Zudem wird der Bewegung im Wasser eine positive gesund erhaltende Komponente bescheinigt.

Deshalb haben sich unter dem Begriff „Schwimmen 2020“ erstmals alle Oldenburger Vereine versammelt, um mit einer Stimme zu sprechen und die Kräfte zu bündeln. „Dazu hat sich ein Kompetenzteam gebildet, das sich Verwaltung und Politik anbietet, den kommenden Prozess zu begleiten“, führte Pohland aus. Bislang stehen dafür Tjark Schröder (PSV), Ulrich Fortmann (OSV), Norbert Button (OYC Taucher), Hartmut Engler (DLRG) und Ole Grund (Die Bären) zur Verfügung. Zudem soll ein Schulvertreter dabei sein.

Sie alle sehen den konkreten Bedarf für ein Schwimmbad mit einer Wasserfläche von 50 mal 25 Metern, Lehrschwimmbecken mit Hubboden, einem breiteren Umlauf, ggf. mit Tribüne sowie einem 3-m-Sprungturm bei 3,80 m Wassertiefe.

„Eine bessere Qualität der Schwimmversorgung in Oldenburg kann nur durch einen Neubau erreicht werden“, sagt Pohland, der eine Machbarkeitsstudie durch die Verwaltung vorschlägt. „Da muss alles rein: alle Kosten, Standortsynergien, Erreichbarkeit, Nutzergruppen.“

Bernhard Ellberg (SPD) dankte der besucherstarken Abordnung der Schwimmer im Sitzungssaal, verwies aber darauf, dass es schon schwierig genug sei, die vorhandenen Bäder kostendeckend zu betreiben. Er lobte die Einmütigkeit der Schwimmvereine bei dem wichtigen Anliegen, die es wert sei, das Anliegen weiterzuverfolgen.

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