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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Spaß, Stress, Sprüche und Schlückchen

17.01.2017

Nur als Zuschauer verfolgten am Samstag die Trainer Stephan Ehben und Hubert Hasler die Spiele der Vorrundengruppe B. Ehben befindet sich seit dem Ende seines Engagements beim damaligen Kreisligisten FC Medya im freiwilligen Fußballvorruhestand. Mit der Qualität der Darbietungen war er nicht wirklich zufrieden. „Vor zehn Jahren waren bei der Stadtmeisterschaft die Spiele und auch die Spieler besser. Es wird aber auch immer schwieriger, Jugendliche auf Dauer für den Fußball zu begeistern, weil das Freizeitangebot immer breiter wird. Dadurch geht vielen Vereinen der Nachwuchs aus“, meinte der 56-Jährige. Hasler fand aus einem anderen Grund keinen Gefallen. „Es wird viel zu viel gekämpft“, sagte „Mister SV Neuenwege“, der diesmal kein Team zum Prestigeduell mehr entsenden konnte: „Die Schiedsrichter hätten gerade Zweikämpfe in Bandennähe schneller und härter bestrafen müssen.“

Auch Everstens Ex-Trainer Brian Adamovic genießt die Zeit ohne Fußball-Stress. „Es gab schon Anfragen. Ich habe aber jetzt zwei Kinder. Wenn ich wieder eine Mannschaft trainieren würde, hätte ich weniger Zeit für die Familie. Jetzt gehe ich zum Fußball und habe Spaß dabei“, sagte er am Freitag bei der Ü-32-Stadtmeisterschaft. Da wirkten in der letztlich siegreichen TSE-Auswahl einige Spieler mit, die er in Bezirks- und Kreisliga noch selbst gecoacht hatte.

Beim Post SV war erstmals seit vielen Jahren nicht Urgestein Jo Alder, sondern Matthias Büchler für die Mannschaft verantwortlich. „Matze“, der seit Sommer 2016 den aktuellen Spitzenreiter der 1. Kreisklasse betreut, führte das Team auch gleich bei seiner Trainer-Premiere bei den Stadtmeisterschaften zum ersten Mal seit längerer Zeit in die Endrunde. Teamchef Alder freute sich natürlich über den Erfolg seines Nachfolgers. „Wenn du was über die Mannschaft wissen willst, dann musst du ,Matze’ fragen. Wenn du einen flotten Spruch haben willst, dann mich“, sagte die Post-Ikone.

Einen typischen Alder-Spruch bekam am Sonntag TSV-Trainer Boris Ekmes­cic um die Ohren, als dessen Sohn Marco Ekmescic beim 5:0 gegen das enttäuschende Oberliga-Team des VfL per Lupfer das 3:0 erzielt hatte. „Das hat er aber nicht von dir gelernt“, sagte Alder lachend zum Ex-Profi.

Die Klatsche gegen Landesligist TSV verhagelte den VfL-Verantwortlichen endgültig den Nachmittag, der mit einem 2:3 gegen den Kreisligisten SV Ofenerdiek schon mies begonnen hatte. Vorstandsmitglied Franz Haake verließ kopfschüttelnd die Halle, Trainer Dario Fossi und Sportleiter Detlef Blancke saßen diskutierend auf der Tribüne. „Der TSV hat uns gezeigt, wie in der Halle Fußball gespielt wird“, ärgerte sich Haake im Foyer. Wenig später stand fest, dass der sechsmalige Titelträger wie Rekordsieger VfB (sieben Triumphe) bei den letzten Stadtmeisterschaften im Halbfinale fehlen würde.

Kräftig feiern durfte am Ende die Mannschaft von GVO. Beim 4:2 (1:1) nach Neunmeterschießen im Endspiel gegen den TSV profitierte das Team von Marco Elia in der Endphase der regulären Spielzeit von einer umstrittenen Zeitstrafe gegen den Landesligisten. Tammo Künkenrenken gelang in Überzahl der Ausgleich, nachdem Mohammed Alawie den Landesligisten in Führung gebracht hatte. Angesichts der Finalpleite freute sich der TSV-Angreifer nur ganz bedingt über die Torjägerkanone.

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