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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Spitzensportler stehen auf Wettkampf im Wasser

08.08.2016

Oldenburg Wellen schlagen und Wasser spritzt, das Publikum feuert lauthals die Sportler an. Sechs Paddler versuchen am geschicktesten und am schnellsten um die Bojen zu kommen, denn sie wissen: Nur der Beste kann am Ende gewinnen und Landesmeister werden.

An diesem Wochenende fand zum vierten Mal die Niedersächsische Meisterschaft im Stand Up Paddling (SUP) in Oldenburg statt. Zwei Rennen mussten am Sonnabend und Sonntag absolviert werden, ein Langstrecken- und ein Sprintrennen über die Hunte. Den Startschuss zum Distanzrennen am Sonnabend gab Oldenburgs Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler. Im Distanzrennen über 7,96 Kilometer lagen die Sieger deutlich vorne. Bei den Männern siegte der deutsche Meister Normen Weber, mit zwei Minuten Vorsprung vor Ricardo Haverschmidt aus den Niederlanden und Ole Schwarz aus Bonn.

Bei den Damen triumphierte die Niederländerin Petrunella van Malsen – mit vier Minuten Vorsprung auf ihre nächsten Verfolgerinnen, Simone Beinsen und Julia Schneider.

Die Ergebnisse des Sprints der Damen und Herren am Sonntag endeten ähnlich: Normen Weber gewann bei den Herren, gefolgt von Ole Schwarz und Ricardo Haverschmidt. Petrunella van Malsen siegte erneut vor Simone Beinsen und Maren Lutz. Zudem standen nach beiden Renntagen die Niedersachsenmeister fest: Colori Schilling aus Wolfsburg und Simone Beinsen aus Hannover.

Insgesamt über 80 Teilnehmer aus der ganzen Republik, manche sogar aus den Niederlanden, reisten an, um beim Turnier dabei zu sein. Es ging nämlich um Punkte mit vierfacher Wertung für die deutsche Rangliste.

Doch auch für die Paddler, die sich nicht im Wettbewerb um die deutsche Rangliste messen wollten, gab es eine Klasse. Im „Rennen für Jedermann“ fuhren Freizeitsportler eine Distanz von 1,2 Kilometern. Bei den Herren siegte Philip Kaiser, bei den Damen Viola Hartrott.

In den letzten Jahren ist Stand Up Paddling zur Trendsportart geworden, und das hat gute Gründe ist sich Axel Bischof, Vorstand des SUP-Teams in Oldenburg, sicher. „Stand Up Paddeln kann jeder meistern – es ist ziemlich schnell gelernt. Außerdem ist es besser als ein Besuch im Fitnessstudio, durch das Balancieren auf dem Board werden alle Muskelpartien beansprucht und die Körpermitte gestärkt“, so Bischof.

Wellenschlagen, Wasserspritzen: Am trockenen Ufer konnten die Zuschauer im Sonnenschein mit gekühlten Getränken und Fischbrötchen den feucht-fröhlichen Wettstreit genießen.