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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

FUßBALL-KREISLIGA: Sportgericht weist BWB Schuld für Spielabbruch zu

30.10.2007

OLDENBURG Das Sportgericht des NFV-Kreises Oldenburg-Stadt hat unter dem Vorsitz von Rainer Hilgenberg im Fall des Abbruchs des Kreisliga-Fußballspiels zwischen dem FC Medya und Blau-Weiß Bümmerstede – die NWZ berichtete – ein Urteil gefällt. Die Partie, die am 16. September beim Stand von 1:0 abgebrochen worden war, wird mit drei Punkten und 5:0 Toren für Medya sowie mit 0:5 Toren gegen Bümmerstede gewertet.

Zum Abbruch war es gekommen, weil der Linienrichter sich von einem Bümmersteder Spieler bedroht fühlte, der zuvor die Rote Karte gesehen hatte. „Wir konnten die Schuldfrage in einer mündlichen Verhandlung einwandfrei klären“, bestätigte Hilgenberg auf Nachfrage. „Medya trägt absolut keine Schuld am Spielabbruch. Der Auslöser war BWB – und zwar nicht nur die Reaktion auf die Rote Karte, sondern das gesamte Umfeld inklusive der Zuschauer.“

Der sechsseitige Urteilsspruch wurde den beiden betroffenen Vereinen am Montag auf postalischem Wege zugeschickt. Rechtskräftig ist das Urteil erst, wenn die Einspruchsfrist sieben Tage nach Erhalt abgelaufen ist.

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Zudem wurden in Brian Adamovic (BWB) und Serhat Akbas (Medya) zwei Spieler „mit entsprechenden Sperrstrafen“ (Hilgenberg) belegt. Adamovic war nach der Roten Karte auf den Linienrichter losgerannt und hatte den Abbruch ausgelöst. Akbas war beim anschließenden Tumult auf dem Spielfeld handgreiflich geworden.

Über die Länge der Sperrstrafen wie auch über die Höhe der zusätzlich ausgesprochenen Geldstrafe gegen den Verein Bümmerstede sowie BWB-Trainer Ingo Müller (er war schon vor der Pause wegen eines Kommentars gegenüber dem Schiedsrichter des Feldes verwiesen worden) wollte Hilgenberg keine Angaben machen. „Das ist Sache der Vereine“, verwies der Sportgerichts-Vorsitzende – der im September gegenüber der NWZ betont hatte, bei eindeutiger Beweislage konsequent durchgreifen zu wollen – auf eine Anweisung des niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV). Danach sollten betroffene Spieler „nicht auch noch private Folgen ihres Fehlverhaltens tragen“.

Für Lutz Hofmann war es „das erhoffte und erwartete Urteil“. Und der Medya-Trainer fügte hinzu: „Die Entscheidungen, auch die beiden längerfristigen Spielersperren, gehen voll in Ordnung.“ Derweil betonte BWB-Fußball-Obmann Roger Hummelbeck gegenüber der NWZ, dass die Bümmersteder das Urteil – so schwer es auch falle – akzeptieren werden: „Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert und werden keinen Einspruch einlegen.“

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