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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Sportler demonstrieren ihre Extraklasse

19.03.2016

Oldenburg Ein Wind und Wetter trotzender Kitesurfer, ein Queue-Zauberer sowie ein Tennis-Ass sind an diesem Sonnabend zum Abschluss der Vorstellung aller Nominierten der Wahl der „Oldenburger Sportler des Jahres 2015“ an der Reihe. Abgestimmt werden kann noch bis Montag, 28. März. Jannis Maus sicherte sich auf dem Wasser einen Weltmeistertitel in Italien. Gregor Hermann gewann am Billardtisch die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft. Lasse Muscheites wurde auf dem Tennisplatz gleich zweimal Niedersachsen-Meister.

Kitesurfer macht blau

Jannis Maus triumphierte 2015 nicht nur bei der Deutschen Meisterschaft in der Kategorie „Racing“, sondern sicherte sich auch den WM-Titel in der Sparte „Tubekites“. Letzteres zu realisieren, dafür brauchte Oldenburgs Nachwuchssportler des Jahres 2014 etwas Zeit. „Nach ein paar Tagen ist mir dann tatsächlich bewusst geworden, dass ich jetzt einen Weltmeistertitel trage“, sagt der Oldenburger.

Nicht nur sportlich, sondern auch beruflich präsentiert sich der 19-Jährige ambitioniert. Im vergangenen Oktober hat Maus ein Chemiestudium an der Uni Oldenburg aufgenommen. „Das wird wohl sehr viel Zeit in Anspruch nehmen“, erklärt der lässige Kitesurfer, lässt sich seine Leidenschaft aber nicht nehmen: „Letztes Semester konnte ich schon eine Woche blau machen, um bei einem Event in Dubai zu starten, ohne dass sich das groß auf meine Noten ausgewirkt hat.“

Seine Erfolgsgeschichte auf dem Kiteboard will Maus stetig fortschreiben. „Ich will auf jeden Fall im Racing ganz vorn mit dabei bleiben, aber auch in meiner Zweitdisziplin Slalom stärker angreifen“, erklärt der Oldenburger, der seine Ziele unter anderem bei der EM im Mai auf Sardinien untermauern will.

Billardspieler holt Bronze

Dass Zeit ein ganz besonderes Gut ist, findet auch Billard-Ass Gregor Hermann. Der gelernte Baumaschinenführer, der inzwischen LKW quer durchs Land chauffiert, übt seinen Sport nur zu gern aus, kommt aber viel zu selten dazu: „Momentan fehlt mir etwas die Zeit, um zu trainieren.“ Stoppen lassen will sich der 43-Jährige jedoch nicht: „Es ist ein schönes Hobby, das ich auch in Zukunft gern ausüben möchte.“

Trotz prall gefüllten Terminkalenders will er weiter ganz vorn mitmischen. „Ich möchte definitiv mal Deutscher Meister werden“, sagt der GVO-Spieler, der seiner Trophäensammlung 2015 bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Wildungen eine weitere Bronzemedaille in der Variante „10 Ball“ hinzufügte und das Ticket für die nächste DM schon wieder in der Tasche hat. „Ich hätte schon die Möglichkeit gehabt, in der 1. Bundesliga zu spielen. Aber ich spiele lieber in Oldenburg – der Verein gefällt mir einfach“, erzählt Hermann, der früher für einen Bremer Club eingelocht hat, seit 2012 bei GVO spielt und vom Aufstieg mit der ersten Mannschaft aus der Regionalliga träumt.

Tennis-Ass siegt doppelt

Bereits in der 2. Bundesliga angekommen ist Lasse Muscheites. Ehe er im Sommer wieder für den OTeV in dieser Spielklasse aufschlägt, absolviert der 19-Jährige derzeit zwei bis drei Punktspiele pro Woche als Student an der University of North Florida. In wenigen Monaten endet sein zweites Studienjahr am US-College in Jacksonville.

Die Ferien im vergangenen Sommer nutzte Muscheites, um in der Heimat gleich zweimal Landesmeister zu werden. Er gewann die U-21-Titelkämpfe und auch das Männer-Kräftemessen. Im Finale setzte er sich gegen Vereinskollege Torsten Wietoska nervenstark 6:1, 0:6, 12:10 durch.

„Er liebt enge Matchsituationen“, sagt OTeV-Coach Daniel Greulich über Muscheites und ergänzt mit Blick auf die Zweitliga-Saison: „Er hat die in ihn gesetzten Erwartungen bestens erfüllt und sich als zunächst geplanter Ersatzspieler fest in das Team gespielt.“

Ende November scheiterte der OTeVer, der bisher zweimal im Hauptfeld eines Future-Turniers stand, bei einem solchen Turnier in Florida knapp in der letzten Qualifikationsrunde. Ob er einen ernsthaften Versuch auf der internationalen Tour wagt, wolle er nach dem Studium entscheiden. „Ich habe noch zwei Jahre College vor mir“, sagt Muscheites. Noch sei er in der Entwicklungsphase.

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