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NWZonline.de Region

Sportler zeigen großen Kampfgeist

12.03.2016

Oldenburg Ein Chef im Ring und ein Ausdauer-Ass auf dem Weg an die Spitze werden an diesem Sonnabend im Rahmen der Präsentation aller Nominierten der aktuellen Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres 2015 vorgestellt. Mohammad Nasser vom Verein Für Boxsport (VFB) hat in den vergangenen zwölf Monaten nicht nur einmal mehr seine sportliche Klasse gezeigt, sondern auch seinen Club und dabei insbesondere den Nachwuchs nach vorn gebracht. Christian Hörper vom 1. TCO „Die Bären“ tourte durch die ganze Welt, um seinen Traum vom Leben als Profi-Triathlet zu erfüllen.

Kämpfer mit großem Herz

Ganze neunmal gewann Mohammad Nasser in den vergangenen Jahren den Titel „Weser-Ems-Meister“. Inzwischen steigt der 1986 im Libanon geborene Superschwergewichtler nicht mehr nur selbst in den Ring, sondern trainiert an mehreren Tagen in der Woche auch Kinder und Erwachsene in der Sporthalle der Wallschule in der Peterstraße. Als wäre dies noch nicht genug, hat der gelernte Altenpfleger seit 2015 zudem noch das Amt des ersten Vorsitzenden des VFB inne.

Und selbst wenn es im vergangenen Jahr nicht für einen weiteren Titel bei der Weser-Ems-Meisterschaft gereicht hat, ist Nasser dennoch guter Dinge. „2015 war ein gutes Jahr für mich und den VFB. Wir sind einer der stärksten Boxvereine in Niedersachsen“, sagt der engagierte Kampfsportler mit dem großen Herz, der sich im vergangenen Jahr im Finale der Niedersachsen-Meisterschaft nur knapp geschlagen geben musste.

Auch in puncto Zukunftsgestaltung zeigt sich Nasser ambitioniert. „Ich will Deutscher Meister werden und den Titel nach Oldenburg holen“, sagt der gebürtige Libanese, für den die persönlichen Ergebnisse nur Teilaspekte sind. Wichtig ist ihm besonders, „die eigenen Schüler so weit gebracht zu haben“. Die Erfolge können sich sehen lassen: Der VFB stellte 2015 gleich mehrere Niedersachsen-Meister.

Neu-Profi auf Erfolgskurs

Seine größten Erfolge hat Triathlet Christian Hörper erst eingefahren, da hatten viele andere Sportler ihre Saison längst beendet. Als Neu-Profi hatte er sich für 2015 viel vorgenommen, und sein dritter Platz beim Straßenlauf des VfL Oldenburg über 25 Kilometer in 1:28:15 Stunden ließ schon im März eine starke Form vermuten.

Doch dann warfen ihn langwierige Muskelbeschwerden aus der Bahn. Der Athlet vom 1. TCO „Die Bären“ musste das Training reduzieren und war mit den ersten Ergebnissen im Profifeld auf seiner Paradestrecke, der Ironman-70.3-Distanz (1,9 Kilometer Schwimmen/90 Kilometer Radfahren/21,1 Kilometer Laufen), im französischen Aix-en-Provence, in Heilbronn und im norwegischen Haugesund nicht so richtig zufrieden.

Erst im Sommer bekam er seine Beschwerden in den Griff und gewann die Olympischen Distanzen (1,5/40/10) bei den Landesmeisterschaften in Stuhr Ende Juli und beim Maschsee-Triathlon in Hannover im September. Auf Rügen ließ er einen beachtlichen neunten Platz auf „seiner“ 70.3-Strecke folgen.

Die besten Ergebnisse aber sollten noch kommen: Im Oktober gewann der 28-jährige Fachwirt für Versicherungen und Finanzen den Halbmarathon in Oldenburg in starken 1:12:19 Stunden. Eine Woche später erkämpfte er seine erste Platzierung unter den ersten Fünf bei den Profis beim 70.3-Triathlon im türkischen Belek. Im Dezember ließ er einen siebten Rang über dieselbe Distanz in Bahrain folgen. Mit diesen beiden Ergebnissen ergatterte er wertvolle Punkte für die Qualifikation für die 70.3-WM 2016 in Australien – Hörpers großes Ziel. Um das zu erreichen, muss er weitere Punkte sammeln – zum Beispiel beim 70.3-Rennen in Brasilien am 10. April.

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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