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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Sportlicher Leiter Michael Kalkbrenner verlässt VfB Oldenburg

26.06.2010

OLDENBURG Harter Schlag für den Fußball-Oberligisten VfB Oldenburg: Mit sofortiger Wirkung scheidet Michael Kalkbrenner (53) als Sportlicher Leiter aus den Reihen des Vereins aus. Dieser freiwillige Rückzug erfolgt aus beruflichen Gründen. Hauptberuflich betreibt er gemeinsam mit seinem Bruder Frank ein Inkasso-Unternehmen.

Für die VfB-Verantwortlichen kommt dieser Schritt nicht überraschend. Kalkbrenner, der früher als Spieler und Manager beim VfB tätig war, hatte schon vor Wochen auf die hohe berufliche Belastung hingewiesen. Allein in den vergangenen elf Monaten hat er rund 600 Stunden ehrenamtlich für den VfB aufgewandt. Von Seiten des VfB-Vorstandes wird insbesondere anerkannt, dass er an der personellen Neuausrichtung des VfB maßgeblich mitgewirkt und die Trainerfindung entscheidend beeinflusst hat.

Derweil steht für Kalkbrenner fest: „Trotz des enormen Zeitaufwandes hat mir die vergangene Saison gezeigt, dass man den Job eines Sportlichen Leiters im Ehrenamt nicht in dem Umfang erledigen kann, wie es für die Ansprüche eines Vereins nötig wäre, der im Rahmen seines Projekts 2014 den Aufstieg in die dritte Liga ausgerufen hat.“ Es ist anzunehmen, dass sich Kalkbrenner in dem einen oder anderen Fall eine bessere Kommunikation unter den VfB-Verantwortlichen gewünscht hätte. Er betont jedoch, sein Rückzug sei allein aus beruflichen Gründen erfolgt.

Seine Nachfolge soll laut VfB-Vorstandsmitglied Jens Lükermann zu einem späteren Zeitpunkt geregelt werden. „Die primären Aufgaben sind allesamt erledigt worden, darüber hinaus sehen wir uns mit unserem Trainer Torsten Fröhling und unserem Geschäftsführer Jörg Rosenbohm gut aufgestellt“, betont Lükermann.

Kalkbrenner hatte im Herbst 2009 als Nachfolger von Michael Richter das Amt des Sportlichen Leiters übernommen. Ruhig und sachlich analysierte er die Situation und wäre nach der vorzeitig gesicherten Qualifikation für die neue eingleisige Oberliga gern als Tabellen-Erster in die Regionalliga aufgestiegen. Doch im entscheidenden Moment konnte die Mannschaft ihr Potenzial nicht umsetzen. Ein Kalkbrenner mit seiner akribischen Arbeitsweise sei aber nur schwer zu ersetzen.

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