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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Stadt nennt viele Gründe gegen Flutlicht

12.11.2013

Oldenburg Im Marschwegstadion wird der VfB Oldenburg wohl in den nächsten Jahren nicht unter Flutlicht spielen. Diesen Rückschluss lässt die Vorlage der Stadt auf eine SPD-Anfrage zu. Sowohl technische als auch juristische Gründe sprechen danach gegen den Bau einer Flutlichanlage. Einzelheiten dazu teilt die Verwaltung an diesem Mittwoch in der Sitzung des Sportausschusses (17 Uhr, Altes Rathaus) mit.

Aufgrund der aktuellen Erfolge des VfB Oldenburg hat die SPD das Thema Flutlicht auf die Tagesordnung setzen lassen. Da der Fernsehsender Sport 1 inzwischen auch Abendspiele der Regionalliga überträgt, hätte der VfB eine zusätzliche Einnahmequelle. Bei einem Aufstieg in die Dritte Liga wäre Flutlicht ohnehin Pflicht für den Spielbetrieb.

Vor 20 Jahren hatte die Stadt schon einmal eine Baugenehmigung für eine Flutlichtanlage erteilt. Diese Genehmigung ist längst erloschen. Für einen erneuten Antrag muss laut Verwaltung das frühere lichttechnische Gutachten überprüft, ergänzt oder neu erstellt werden.

Damit die Autofahrer auf der am Marschwegstadion vorbeiführenden A 28 durch das Flutlicht nicht irritiert werden, gab es bereits in der Genehmigung von 1993 verschiedene Auflagen: Dazu zählt eine mindestens 2,50 Meter hohe zusätzliche Sichtschutzwand. Außerdem würde während eines Abendspieles eine weitere Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn gelten. Ferner war damals festgelegt worden, dass die Flutlichtanlage nur maximal zehn Mal im Jahr für Spiele eingeschaltet werden darf.

Unabhängig davon schreibt das derzeit gültige schalltechnische Gutachten mit Rücksicht auf die Anwohner bestimmte Nutzungszeiten für den Spielbetrieb vor. Bei Spielen mit bis zu 15 000 Zuschauern muss der Anstoß spätestens um 18.30 Uhr erfolgen. Für Spiele mit bis zu 10 000 bzw. bis zu 4000 Zuschauern ist der Beginn auf 19 bzw. 19.30 Uhr festgesetzt.

Ein weiteres Kriterium sind die schwierigen Bodenverhältnisse (u.a. Schlacke und Bauschutt). Das Stadion steht auf einer ehemaligen Mülldeponie. Entsprechend teuer würde es werden, die Flutlichtmasten im Boden zu befestigen.

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