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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Stadt spielt beim Flutlicht auf Zeit

28.01.2014
Betrifft: „VfB steht abseits des Rasens unter Druck“ (NWZ vom 18. Januar)

Der Bericht drückt doch mal wieder nur eines aus: die Hinhaltetaktik der politisch Verantwortlichen der Stadt Oldenburg! Bislang fehlt jede klärende Aussage der Stadtväter, ob eine hinreichende finanzielle Unterstützung zur Schaffung eines höherklassigen Fußballs in Oldenburg gewährleistet wird. Die Stadtverwaltung setzt meines Erachtens auf Zeit und lässt eine klare Aussage vermissen. Nicht erst am oder nach dem 12. Februar, dem Tag der Sitzung des Sportausschusses, ist eine Stellungnahme gefragt, sondernd heute! Die Motivation und Einsatzbereitschaft der VfB-Spieler und des Trainers, mit dem wir hier in Oldenburg ein Gold-Los gezogen haben, hängt wesentlich von einer klaren Struktur, wie man höherklassigen Fußball in Oldenburg erreichen kann, ab.

Johannes Bartner
Oldenburg

Es darf doch wohl nicht wahr sein, dass ein Aufstieg des VfB Oldenburg in den Profifußball in der drittgrößten Stadt Niedersachsens möglicherweise am fehlenden Flutlicht scheitert?!

Offenbar sind einigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft das Ausmaß und die sich ergebenen Chancen eines Aufstiegs nicht ganz bewusst. Dritte Bundesliga, das bedeutet, der VfB Oldenburg ist wieder samstagabends in der Sportschau zu sehen. Es wird nicht mehr vor magerer Kulisse gegen den SV Eichede oder BSV Rehden gespielt, sondern Vereine wie Hansa Rostock, VfL Osnabrück und MSV Duisburg locken wieder viele Tausend Fans aus der ganzen Region ins Marschwegstadion. Wachen Sie auf, liebe Ratsmitglieder und Unterstützer aus der Wirtschaft. Es geht hier nicht nur um das Wiederauferstehen eines altehrwürdigen Traditionsvereins aus den Amateurruinen, sondern auch um einen gewaltigen positiven Werbeeffekt für die Stadt und die gesamte Region. Sofortiges Handeln ist gefordert!

Johannes Baumann
Oldenburg

Betrifft: „Gehlenborg glaubt an Stadion-Projekt“ (NWZ vom 2. Januar)

Da muss erst Herr Gehlenborg als Vizepräsident des DFB kommen, um einigen Politikern in Oldenburg zu zeigen, wie unsozial sie denken und handeln, wenn sie sich aus purem Populismus vor den Karren des professionellen Sports stellen und sich öffentlich Gedanken machen, wie sie sich dieses vermeintlich wichtige Klientel durch Ausgaben von Steuergeldern sichern können.

Diese sollten sich schämen, wenn sie über Millionenausgaben für eine Stadionbeleuchtung und den ganzen „Rattenschwanz“ an Stadionumbauten nachdenken, die der DFB für die 3. Liga vorschreibt. Negative Erfahrungen aus Osnabrück oder anderen Städten, wo solch ein Handeln zum „Fass ohne Boden“ wurde, werden ignoriert.

Gleichzeitig wurden Pläne zur Erweiterung des Stadtmuseums (...) kategorisch abgelehnt. Belange von ca. 40 000 Sportlern in über 100 Oldenburger Sportvereinen, die sich seit Jahren mehr Hallenkapazitäten für ihr Training wünschen, werden ebenfalls zur Seite geschoben, wenn es darum geht, sich selbst in Szene zu setzen, koste es, was es wolle. (...) Wünschenswert wäre, dass der Profisport durch entsprechende Steuerzahlungen etwas an die Allgemeinheit zurück gibt für die Belastungen, die diese bereits trägt. Ertragene Lärmbelästigung, erhöhtes Verkehrsaufkommen, Polizeieinsätze, usw. sind bereits Zugeständnisse an die populäre Sportart Fußball. Sobald eine Mannschaft von den Amateuren zu den Profis wechselt, muss sie sehen, ob sie mit den Bedingungen des Marktes zurechtkommt, also genug Geld bei Sponsoren einwerben kann oder nicht. Steuergelder gehören aber nicht dazu. Diese sollten ausschließlich für das Allgemeinwohl ausgegeben werden.

Ekkart Schmidt
Oldenburg