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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Stadt will Bürgern Beine machen

27.05.2017

Oldenburg Es ist kein gutes Zeichen, wenn einer Gesellschaft Bewegung und Gesundheit verordnet werden müssen. Allerdings ist man im Laufe der Zeit zur Erkenntnis gelangt, dass es allemal besser ist, vorher etwas zu tun als hinterher die Konsequenzen zu tragen. Deshalb existiert seit Mitte 2015 das Gesetz zur Stärkung der Prävention.

Die Kassen sind angehalten, mehr Geld für die Gesundheitsförderung von Kindern auszugeben – was zum Beispiel bedeutet: Kitas und Schulen sollen übernehmen, was die Eltern versäumt haben. Doch selbst wenn das Gesetz am Missstand etwas ändern sollte, seine Wirkung würde sich wohl erst in einigen Jahren entfalten.

Trotzdem sollen die Oldenburger von der Förderung profitieren, findet die Verwaltung und ließ im Sozialausschuss durch Tim Streit (Gesundheitsamt) und Dr. Gero Büsselmann (Stadtsportbund) das gemeinsame Projekt „Gesund aufwachsen und leben in Oldenburg“ vorstellen.

Die Gesundheitskonferenz hatte sich bereits im vergangenen September mit den Möglichkeiten einer Antragstellung beschäftigt und dann der Antragstellung durch die Stadt zugestimmt. Als Kooperationspartner wurde der Stadtsportbund (SSB) gewonnen, der das Projekt und die Umsetzung betreuen wird.

Im aktuellen Fall hatte sich die Stadt erfolgreich auf eine Förderung durch die Techniker Krankenkasse (TK) beworben. Deren Ziel lautet „Mehr Gesundheit für alle“ (Eigenbewerbung) – also nicht nur die Kinder in den Blick zu nehmen, sondern Menschen aller Altersgruppen.

Dass es sich vor allem um eine Marketing-Aktion der TK handelt, vermutete Manfred Klöpper (Linke) im Sozialausschuss. Ihm war aufgestoßen, dass die Verwaltung eilfertig auf diesen Zug aufgesprungen sei. Sozialdezernentin Dagmar Sachse entgegnete, dass man sich vor der Antragsstellung lange und intensiv mit den Kriterien auseinandergesetzt habe.

Die Fördersumme von 263 000 Euro darf zum überwiegenden Teil für die Projektumsetzung bis Februar 2022 durch den SSB verwendet werden. Als Eigenanteil der Stadt wurden Stellenanteile von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes in Höhe von etwa 13 000 Euro im Jahr anerkannt.

Dagmar Sachse ordnete das Pilotprojekt ein, das aus zwei Strängen besteht. „In dem einen Fall geht es um alle in Oldenburg lebenden Kinder in der Altersgruppe von sechs bis zwölf Jahren und deren soziales Umfeld; im anderen Fall geht es um die über 60-Jährigen mit ihren veränderten Präventionsbedarfen“, sagte die Dezernentin und erläuterte zugleich die Schnittmengen: „Handlungsschwerpunkte bestehen in beiden Zielgruppen jeweils in den Bereichen gesunde Ernährung, Bewegung, Mobilität, sprachliche sowie soziale Kompetenz.“

Wie das Projekt konkret mit Inhalten ausgestaltet wird, soll in der Sitzung des Sportausschusses am 14. Juni erläutert werden.

Oliver Schulz Leitender Redakteur / Redaktion Kultur/Medien
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