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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Stadtderby wird zum Trauerspiel

17.11.2014

Oldenburg Das Stadtderby in der Fußball-Landesliga nahm am Ende den erwarteten Verlauf. Der VfB II verlor gegen den Türkischen SV mit 0:4 und bleibt auf dem vorletzten Platz, während die Gäste ihre kurze Schwächephase überwunden haben und nun Sechster sind. Die Regionalliga-Reserve kämpfte, für das Team von Trainer Janis Deeken war es aber nur in der umkämpften und teilweise nickligen ersten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe.

„Wenn wir in unserem Rhythmus sind, können wir jede Mannschaft in der Landesliga dominieren“, kommentierte TSV-Trainer Ronny Klause stolz den klaren und auch in der Höhe völlig verdienten Sieg. Die erste Chance hatte Johnny Wielspütz für die Gäste, als VfB-II-Torwart Max Grimm den Ball unweit der Eckfahne nicht gut klärte, aber Malte Grashoff den Schuss aus dem Halbfeld vor dem Tor entschärfte (11.).

Die größte Möglichkeit der Gastgeber hatte Lars Scholz, doch sein abgefälschter Fernschuss landete am Pfosten (26.). Ex-VfB-II-Spieler Wielspütz markierte sechs Minuten später mit einem Freistoß aus fast 30 Metern das 1:0. Grimm reagierte bei dem Schuss in die linke untere Ecke viel zu spät. Mit einer Bogenlampe aus spitzem Winkel in die lange Ecke über den chancenlosen Grimm hinweg markierte Marc Steinkraus noch vor der Pause das 2:0 (41.).

Nach dem Wechsel wollte die VfB-Reserve alles versuchen, wurde aber sofort eiskalt ausgekontert. Marco Prießner umkurvte nach einem Steilpass Gegenspieler Jannik Eilers wie Grimm und schob den Ball zum 3:0 ins Tor (47.).

Danach wurde das Derby für den VfB II zum Trauerspiel. Scholz, der sich ohnehin wenig am Mannschaftsspiel beteiligte, leistete sich eine peinliche Entgleisung. Als Grimm nach einer Kollision mit Sascha Abraham in der 51. Minute am Boden lag, spielte Scholz weiter. Nachdem Schiedsrichter Felix Heuer (Delmenhorst) die Partie unterbrochen hatte, kommentierte Scholz das mit dem Satz: „Scheiß auf den Torwart.“

Danach scheiterte Dennis Engel mit einem schwach getretenen Foulelfmeter an TSV-Keeper Kevin Krzyzostaniak (64.). Die Klause-Elf ließ sich von den aufkommenden Streitereien der VfB-Spieler untereinander nicht beeindrucken und spielte die Partie sachlich zu Ende. Prießner setzte den Schlusspunkt (87.).

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