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Fußball: Stadtrivalen bleiben Spitzenreiter Lehmden auf Fersen

28.11.2016

Oldenburg Die vier Spitzenteams der Fußball-Kreisliga haben sich am Wochenende in ihren Heimspielen keine Blöße gegeben. Eversten übernahm durch ein 3:0 im Derby gegen Ohmstede die Position des ersten Verfolgers hinter Spitzenreiter Lehmden (5:1 gegen Ofen), weil sich SWO nur mit 3:2 gegen Petersfehn durchsetzte. Ebenfalls einen knappen Sieg holte der SV Eintracht gegen den TV Metjendorf (2:1. Die Partien von TSV II (gegen Westerstede) und SV Ofenerdiek in Edewecht) fielen aus.

TuS Eversten - FC Ohmstede 3:0. „Wir hatten mehr Torchancen als Ohmstede und haben deshalb auch verdient gewonnen“, meinte TSE-Trainer Nils Reckemeier nach einem sehr zerfahrenen Spiel mit nur wenigen spektakulären Torraumszenen. Nach einer Ecke konnte die FCO-Abwehr Rene Auen nur mit einem Foul am Torschuss hindern, Stephan Schönberg verwandelte den Strafstoß zum 1:0 (12. Minute). Mit zwei Toren innerhalb kurzer Zeit sorgten Benedikt Determann und Kevin Gromoll für die Entscheidung (61., 63.). „Wir haben einfach zu naiv verteidigt, Eversten hat das kompromisslos ausgenutzt“, ärgerte sich Ohmstedes Coach Berthold Boelsen.

SV Eintracht - TV Metjendorf 2:1. In einem sehr umkämpften Derby an der nördlichen Stadtgrenze kam der gute Schiedsrichter Sascha Schnoor mit zwei gelben Karten aus. Die Etzhorner bestimmten auf einem schwer bespielbaren Platz die erste halbe Stunde und gingen durch ein Tor von Jannis Reichel aus kurzer Distanz auch verdient in Führung. Kurz nach Wiederbeginn köpfte Michael Deddens nach einem Freistoß von Michael Speckels das 2:0 für die Gastgeber. Nach dem Anschlusstreffer durch Andre Brun-Tatje geriet Eintracht aber ins Schwimmen. „Das Spiel hätte nicht länger dauern dürfen, denn Metjendorf machte am Ende mächtig Druck“, meinte SVE-Trainer Thomas Absolon.

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SW Oldenburg - TuS Petersfehn 3:2. „Die Leistung in der ersten Halbzeit war fast eine Arbeitsverweigerung, das darf nicht passieren“, rüffelte SWO-Coach Jürgen Gaden seine Spieler, die nach „unterirdischen“ ersten 45 Minuten zur Pause verdient 0:2 hinten lagen. Nach einer heftigen Kabinenansprache zeigten die Sandkruger nach Wiederbeginn auch ein anderes Gesicht und drehten die Partie nach dem 2:2 sogar noch in Unterzahl (Gelb-Rot für Joshua Rabe, 65., Meckern). Daniel Bruns verwandelte einen Freistoß unhaltbar zum 3:2 (81.).

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