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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Stadtrivalen jagen Titelverteidiger VfL

17.01.2015

Oldenburg Geht die Serie des VfL weiter oder können die Spieler eines anderen Vereins den Siegespokal in die Höhe stemmen? Viele Trainer rechnen bei der 18. Auflage der Oldenburger Stadtmeisterschaften im Hallenfußball an diesem Wochenende in der kleinen EWE-Arena mit dem nächsten Triumph des Oberligisten. 2012, 2013 und 2014 waren die Spieler von VfL-Trainer Ulf Kliche entweder immer den einen Tick schneller am Ball als der Gegner oder hatten – wie im Vorjahr im Finale gegen den VfB – im Neunmeterschießen das glücklichere Ende für sich.

„Wenn viele in uns den Topfavoriten sehen, können wir in den vergangenen Jahren ja nicht so viel falsch gemacht haben“, freut sich Kliche über die Vorschusslorbeeren. Ein Selbstläufer ist für ihn der vierte Titel in Folge beim „LzO-Cup“ nicht. „Wir haben jetzt eine komplett neue Mannschaft, die noch nicht so eingespielt ist. VfB und Türkischer SV sind auch echte Titelkandidaten“, sieht Kliche in dem zuletzt zweitplatzierten Regionalligisten und dem auf Rang drei gekommenen Landesligisten zwei harte Konkurrenten. Zudem will der VfL-Coach einige Spieler, die längere Zeit verletzt gefehlt hatten, schonen.

Thomas Neumann (Trainer von Tura 76): Wir wollen ein Spiel gewinnen, am liebsten gegen einen der beiden Kreisligisten in unserer Gruppe. Aus der Überraschungsmannschaft des Vorjahres ist leider keiner mehr dabei. Herbert Hasler (Trainer des SV Neuenwege): Wir möchten nicht nur Spaß haben, sondern auch mal einen Punkt holen. Rene Noelle (Trainer des SV Eintracht): Alle Spieler sind heiß auf das Turnier. Unser Ziel ist ein Platz in der Endrunde am Sonntag. Sascha Hagen (Trainer des FC Wittsfeld): Vielleicht schaffen wir ja in unserer schweren Vorrundengruppe eine Überraschung. Ich freue mich schon auf die starke Unterstützung unserer Fans. Nils Reckemeier (Trainer des Polizei SV): Wir haben die stärkste Gruppe erwischt. Trotz der enormen Konkurrenz wollen wir uns ordentlich verkaufen. Jürgen Gaden (Trainer von SW Oldenburg): Ich erwarte ein tolles Turnier mit prima Atmosphäre und vielen Zuschauern. Ein Weiterkommen wäre für uns schon ein Erfolg. Steffen Janßen (Trainer des FC Medya): Wenn wir so wie in den bisherigen Hallenturnieren spielen, werden wir in der Vorrunde aus dem Turnier fliegen. Ich wünsche mir trotzdem, dass wir bei der Endrunde am Sonntag noch mit dabei sind. Aysan Gürsoy (Trainer von Victoria Osternburg): Meine Spieler spielen gerne in der Halle. Vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung. Stefan Lang (Trainer des SV Ofenerdiek): Der FC Ohmstede und der FC Medya sind starke Gegner. Wir wollen uns aber trotzdem für Sonntag qualifizieren.

„Klar wollen wir kein Spiel verlieren, aber meine erste und wichtigste Erwartung ist, dass keine weiteren Verletzungen hinzukommen“, sieht es Predrag Uzelac ähnlich wie Kliche. Der VfB-Coach hat aktuell schon neun Ausfälle zu beklagen. Thorsten Tönnies, Kevin Samide, Alessandro Ficara, Colin Heins, Tobias Ahrens, Moritz Steidten und Karlis Plendiskis plagen sich mit verschiedenen Blessuren herum. Florian Stütz und Nils Laabs sind krankgeschrieben.

„Alles nichts Schlimmes, aber die Jungs haben jetzt schon eine Woche Vorbereitung verpasst“, sagt Uzelac, dessen Rumpfteam mit nur elf Feldspielern am Freitag das zweite Testspiel auf dem Kunstrasen an der Maastrichter Straße gegen den TSV mit 6:0 (4:0) gewann. An diesem Sonnabend geht es zum Turnier nach Delmenhorst. Als Torhüter sind dort wie bei den Stadtmeisterschaften Jannik Zohrabian (trainiert nach seiner Schulterverletzung seit dieser Woche wieder voll mit) und Thorben Riechers eingeplant. Winter-Zugang Dominik Kisiel stand beim Test gegen den TSV im Tor.

„Wir wollen technisch guten Fußball spielen: schnelle Pässe, wenige Zweikämpfe“, kündigt TSV-Coach Ronny Klause an: „Dafür haben wir die Spieler, die auch in der Halle ehrgeizig sind. Natürlich ist das Halbfinale unser Ziel – und da wollen wir dem großen Favoriten VfL aus dem Weg gehen.“

Auch der 2014 viertplatzierte TuS Eversten greift als Halbfinalist des Vorjahres erst am Sonntag ins Geschehen ein. Das Team von Trainer Sascha Sengstake, der erstmals bei den Stadtmeisterschaften an der Bande steht, ist aber in diesem Jahr im Kampf um den Einzug in die Vorschlussrunde nur Außenseiter. „Ein Platz im Halbfinale wäre gut, ist für uns aber kein Muss“, meint Sengstake. Höher als die Everster werden diesmal Bezirksligist GVO und der aktuell beste Oldenburger Kreisligist SWO eingeschätzt.

Los geht es am Sonnabend für 15 Teams mit der Vorrunde. Ab 11.30 Uhr kämpfen in der Gruppe A, die von den Trainern als leichteste eingestuft wird, BW Bümmerstede, SV Eintracht (beide Kreisliga), TuS Bloherfelde, Tura 76 (beide 1. Kreisklasse) und Außenseiter SV Neuenwege (3. Kreisklasse) um zwei Endrunden-Tickets. „Wir starten gleich gegen Eintracht. Das Spiel wird die Richtung weisen“, meint BWB-Sportleiter Rene Heintze. „Wir wollen am Sonntag dabei sein, dafür müssen wir einen Kreisligisten rauswerfen“, sagt Bloherfeldes Trainer Christian Fels.

Um 14.15 Uhr starten dann in der Gruppe B die Halbfinal-Kandidaten GVO und SWO sowie Polizei SV (Kreisliga), Post SV (1. Kreisklasse) und FC Wittsfeld (2. Kreisklasse). „Wir nehmen das Turnier ernst, der Sonntag ist unser Mindestziel“, erklärt GVO-Co-Trainer Rainer Warns. „Wir haben wie immer die schwerste Gruppe erwischt. Auch in diesem Jahr gilt für uns daher nur der olympische Gedanke“, ärgert sich Post-Coach Jo Alder.

In der Gruppe C sollte es ab 17 Uhr einen Dreikampf zwischen den Kreisligisten FC Ohmstede und FC Medya sowie dem SV Ofenerdiek (1. Kreisklasse) um die Finalplätze geben. Krusenbuscher SV (1. Kreisklasse) und Victoria Osternburg (3. Kreisklasse) sind nur Außenseiter. „Wir wollen natürlich in die Finalrunde kommen“, meint FCO-Coach Berthold Boelsen vor seiner ersten Teilnahme am Prestigeduell der 19 Stadt-Clubs. „Das Turnier ist für unsere Spieler das Ereignis im Jahr. Wir würden gerne am Sonntag dabei sein“, hofft KSV-Trainer Lutz Hofmann auf eine Überraschung.

In einigen Punkten sind sich aber alle Stadtrivalen einig: Der „Budenzauber“ soll Spielern und Zuschauern Spaß machen. „Die Hauptsache ist, dass sich kein Spieler verletzt“, sagt Medya-Coach Steffen Janßen stellvertretend für alle Kollegen.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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