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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Stadtrivalen starten Titelrekord-Jagd

16.01.2016

Oldenburg Als Rekord-Titelträger bei den Oldenburger Stadtmeisterschaften im Hallenfußball will sich das Regionalliga-Team des VfB in der kommenden Woche in die Türkei verabschieden. Um diesen Plan vor dem Trainingslager in milden Gefilden in die Tat umzusetzen, muss der Branchenprimus seine Favoritenrolle eiskalt ausfüllen und bei der 19. Auflage des Kräftemessens der 19 Stadt-Clubs an diesem Sonntag ab 13.30 Uhr in der kleinen EWE-Arena seinen Vorjahressieg wiederholen. Es wäre der siebte Triumph für den VfB.

Christian Fels (Trainer TuS Bloherfelde): In unserer Gruppe geht es wohl nur um Platz zwei hinter dem VfL. Im Vergleich zu unserem Turnier müssen wir uns steigern. Außerdem brauchen wir Glück und einen guten Tag, um die Endrunde zu erreichen. Jo Alder (Trainer Post SV): Der VfL ist der Topfavorit in der Gruppe. Alle anderen haben Chancen auf Platz zwei. Tura dürfen wir nicht unterschätzen, die Mannschaft ist in der Halle nie schlecht. Ayhan Gürsoy (Trainer Victoria Osternburg): Die Gruppe ist nicht das, was wir uns gewünscht haben, wir haben drei Spitzenmannschaften als Gegner. Wir wollen uns trotzdem wie in den vergangenen Jahren gut präsentieren. Stefan Lang (Trainer SV Ofenerdiek): Wir haben eine schwierige Gruppe erwischt. Bisher waren wir in der Halle nicht so gut, wir wollen uns ansehnlich verkaufen, und meine Spieler sollen ihren Spaß haben. Günther Herold (Trainer Krusenbuscher SV): Ich gehe nicht mit großen Hoffnungen ins Turnier, wir sind krasser Außenseiter. Einen Sieg wollen wir trotzdem holen – und uns gut aus der Affäre ziehen. Herbert Hasler (Trainer SV Neuenwege): Wir sind wie jedes Jahr krasser Außenseiter. Mit unserer neuen Mannschaft wollen wir aber mindestens einen Punkt holen. Wenn wir wach sind, ist vielleicht eine Überraschung möglich. Brian Adamovic (Trainer TuS Eversten): Ich weiß nicht, wo wir stehen. Beim Prull-Cup waren wir Letzter. Wir waren zwar nicht schlecht, haben aber auch nicht überzeugt. Papiertechnisch müsste es aber für die Endrunde reichen.

„Wir sind die Gejagten. Als der am höchsten spielende Verein will man sich natürlich keine Blöße geben“, kündigt VfB-Coach Dietmar Hirsch an und stuft die Bedeutung des Prestigeduells in der Halle durchaus hoch ein. „Natürlich ist klar, dass die Vorbereitung auf die Regionalliga wichtiger ist, aber wir wollen das Ding gewinnen“, erklärt der 44-Jährige, der seine Spieler nach vielen Tagen mit jeweils zwei Trainingseinheiten nun ein wenig durchschnaufen lässt. „Die sterben mir sonst noch“, sagt Hirsch mit einem Augenzwinkern zur Intensität.

Der für diesen Sonnabend geplante Test gegen West-Regionalligist SF Lotte fällt aus, weil der Platz in Dornstede zu weich ist und Hirsch keinen großen Wert auf ein Duell auf Kunstrasen legt. Ehe es am frühen Dienstagmorgen von Bremen aus ins Trainingslager ins türkische Lara geht, steht wie am Freitag auch an diesem Sonnabend und Sonntag jeweils nur eine Trainingseinheit auf dem Plan. Die Spieler, die am Nachmittag beim LzO-Cup den Titel holen sollen, sind am Sonntagmorgen dann nicht gefordert.

Mit dabei sind beim Hallenspektakel Antti Mäkijärvi, Marius Winkelmann, Ibrahim Temin, Jordan Petrov, Winter-Zugang Max Wilschrey und Keeper Sandro Dörner aus dem Regionalliga-Kader. Zudem gehören Fabian Klinkmann (U-19-Keeper des JFV Nordwest) sowie Leon Walles, Bihn An Pham, Oguzhan Dalan und VfB-Urgestein Christian Thölking aus dem Bezirksliga-Team zum Kader für die Stadtmeisterschaften.

Neben dem VfB (Titelträger von 2007 bis 2011 sowie 2013) zählen erneut Oberligist VfL (ebenfalls sechs Siege von 2003 bis 2005 sowie 2012 bis 2014) und Landesligist TSV (2006) zum Favoritenkreis, müssen aber diesmal durch die Vorrunde am Sonnabend, weil sie vor zwölf Monaten das Halbfinale verpasst hatten.

„Wir wären überglücklich, wenn die Stadtmeisterschaft so verlaufen würde wie vor einem Jahr“, meint Bümmerstedes Sportleiter Rene Heintze. Da wurde der Siegeszug des Kreisligisten erst im Endspiel vom VfB gestoppt (0:4). „Das Halbfinale ist keine Pflicht. Die Spieler sind aber schon ehrgeizig und möchten den Erfolg wiederholen“, betont Thomas Absolon, Trainer des SV Eintracht. Der Kreisligist hatte das Neunmeterschießen um Platz drei knapp gegen Bezirksligist GVO verloren (5:6).

„Wieder ins Halbfinale zu kommen, wird schwierig. Wir wollen so viele Spiele gewinnen wie möglich“, sagt Ralf Voigt, der als GVO-Trainer und VfB-Sportdirektor zwei Siegchancen hat. „Dem drücke ich doch nicht die Hand“, sagt Hirsch mit einem weiteren Augenzwinkern mit Blick auf das direkte Duell mit Voigt in der Endrunden-Gruppe I.

Wie immer beginnt der Budenzauber am Sonnabend um 11.30 Uhr. In der Gruppe A sind TuS Bloherfelde, FC Medya, Post SV und Tura 76 scharf auf den zweiten Platz hinter dem VfL. „Unser Ziel ist das Halbfinale“, lautet die klare Forderung von dessen Trainer Ulf Kliche. „Der VfL gewinnt die Gruppe, die anderen vier Teams sind in der Halle auf Augenhöhe. Wir wollen alles geben, um eine Runde weiter zu kommen“, sagt Medya-Coach Hakan Cengiz.

Auch in der Gruppe B gibt es ab 14.15 Uhr in Landesligist TSV einen deutlichen Favoriten. „Wir wollen im nächsten Jahr nicht wieder in die Qualifikation am Sonnabend“, sagt Trainer Andre Schmitz und gibt damit das Halbfinale als klares Ziel aus. Für SV Ofenerdiek, FC Ohmstede, Krusenbuscher SV und Außenseiter Victoria Osternburg bleibt wohl nur das Rennen um Rang zwei. „Zwischen Ofenerdiek und uns wird es einen Zweikampf um diesen Platz geben“, glaubt FCO-Coach Berthold Boelsen.

In der vermeintlich leichtesten Gruppe C sind ab 17 Uhr Bezirksligist SW Oldenburg und Kreisligist TuS Eversten die aussichtsreichsten Kandidaten. „Ich bin zwar kein Hallenfreund, der Ehrgeiz meiner Spieler ist aber so groß, dass sie auch am Sonntag spielen wollen“, sagt SWO-Trainer Jürgen Gaden. „Die Endrunde zu erreichen, ist für uns möglich“, glaubt Daniel Herrmann an eine Chance mit dem Polizei SV. FC Wittsfeld und SV Neuenwege sind klare Außenseiter.

„Die Spieler wollen ihren Spaß haben und alle Mannschaften wollen ohne Verletzte aus dem Turnier herauskommen“, wünscht sich Gaden wie alle anderen Trainer auch einen fairen Verlauf der Stadtmeisterschaften. „Ich hoffe, dass die Gegner nicht zu engagiert zur Sache gehen“, sagt Hirsch. Rekord-Titeljagd hin oder her – verletzen soll sich gerade vor dem Türkei-Trip natürlich keiner.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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