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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Starke Teams stürmen auf Spitzenplätze

23.01.2016

Oldenburg Echte Überflieger in ihrer jeweiligen Sportart waren im vergangenen Jahr die drei Teams, die diesmal in der Reihe der Vorstellung aller Nominierten der Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres porträtiert werden. Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL und die Regionalliga-Fußballer des VfB verdienten sich wie die Trampolinturnerinnen des TuS Bloherfelde mit starken Leistungen den Sprung auf den Wahlzettel.

Rekordgewinner

Mit sieben Triumphen sind die VfL-Frauen die Sportlerwahl-Rekordsiegerinnen. Gut vier Wochen nachdem sie im vergangenen April zur Mannschaft des Jahres 2014 gekürt worden war, hätte es für die Auswahl von Trainer Leszek Krowicki im Mai 2015 fast zum dritten Pokalsieg nach 1989, 2009 und 2012 gereicht.

Beim Finalturnier der besten vier Mannschaften in Hamburg zwangen die Oldenburgerinnen mit einer Energieleistung den späteren Meister Thüringer HC 28:27 in die Knie, verloren tags darauf aber das Endspiel gegen Buxtehude knapp 28:30.

Damit qualifizierte sich das Team aber für den Europapokal der Pokalsieger, was Krowicki vor der Saison 2014/2015 nie für möglich gehalten hätte. „Wir hatten einen großen Umbruch und waren zuerst sehr skeptisch“, erinnerte sich der Trainer, dessen Team eine Woche später die Bundesliga-Saison auf Platz vier abschloss.

Zu Beginn dieser Spielzeit stand der VfL sogar auf Platz eins, musste aber viele Verletzungen verkraften. Im Europapokal kam gegen den russischen Spitzenclub Lada Togliatti das frühe Aus. Krowicki ist aber von der Qualität überzeugt: „Mit voller Mannschaftsstärke können wir mit der Ligaspitze mithalten.“

Aktuell ist das Team Vierter und darf auch jetzt noch vom Pokaltriumph träumen. Im Viertelfinale trifft der VfL am 23. März (19.30 Uhr, kleine EWE-Arena) erneut auf den Thüringer HC.

Fußballfamilie

Einen großen Traum leben auch die VfB-Kicker. Nachdem das Team in der vergangenen Saison lange um den Regionalliga-Verbleib zittern musste, startete der Traditionsclub – zunächst weiter mit Predrag Uzelac als Trainer – ein Fußball-Märchen, das auch nach kurzen Turbulenzen im September nahtlos unter dem neuen Chefcoach Dietmar Hirsch fortgeschrieben wurde. Meisterschaft und 3. Liga sind die klaren Ziele.

Die Mannschaft, die vor dem finanzstarken VfL Wolfsburg II und Weiche Flensburg auf Rang eins überwintert und sich nach der erfolgreichen Titelverteidigung bei den Stadtmeisterschaften aktuell in der Türkei auf die Mission Aufstieg vorbereitet, zeichnet insbesondere der gute Teamgeist aus. „Wir sind wie eine Familie. Was wir hier aufbauen, kann uns keiner kaputt machen“, sagte der Offensivspieler Ivo Tomas, der mit seinen Kollegen auch noch vom DFB-Pokal-Einzug träumt. Um das begehrte Ticket geht es zu Ostern, wenn der VfB im Landespokal-Halbfinale am 26. März (Sonnabend, 15 Uhr) im Marschwegstadion auf Ligarivale Drochtersen/Assel trifft.

Sensationssieger

Im Goldrausch zeigten sich die Trampolinturnerinnen des TuS Bloherfelde am 7. und 8. November im nordrhein-westfälischen Willich bei Krefeld. Der Verein war erstmals überhaupt mit einem Team bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften am Start und beendete diese gleich als Sensationssieger.

In der Altersklasse bis 15 Jahre ließ das Team der Trainer Frank Ahlers und Lisa Piper mit Franzina von Häfen, Fenja Faß, Lena Lambert und Carlotta Amedick unter anderem die Teams aus den Leistungszentren Bad Kreuznach und Frankfurt klar hinter sich, obwohl in Stina Alaho eine starke Springerin aufgrund einer leichten Verletzung kurzfristig passen musste.

Tags darauf durfte auch Alaho einen Triumph feiern. In der Altersklasse 12/13 sicherte sie mit dem Team des Niedersächsischen Turnerbundes bei den Meisterschaften der Landesturnverbände Platz eins. Auch Amedick landete mit der Niedersachsen-Auswahl der Altersklasse 14/15 souverän auf Rang eins. Sie sprang in allen drei Durchgängen die Höchstwertung.

Mit der ebenfalls zum Bundeskader gehörenden Lambert, die im Einzel für den TuS Wiebelskirchen startet, belegte Amedick bei der WM im Dezember in Dänemark Platz 17 im Synchronwettbewerb. Im Einzel sprang das Bloherfelder Ausnahmetalent wie im Vorjahr auf Rang 14.

Jan-Karsten zur Brügge
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2034

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