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Tennis: Starker OTeV dreht nach Regenpause auf

20.07.2015

Oldenburg Nieselregen, Dauerregen, Punkteregen: Bei widrigen Bedingungen haben die Tennisspieler des OTeV am Sonntag ihr drittes Spiel in der 2. Bundesliga Nord gewonnen. Die Oldenburger stockten ihr Konto nach den Siegen in Dorsten (5:4) und gegen Espelkamp-Mittwald (6:3) durch ein 6:3 gegen den Club an der Alster auf 6:0 Punkte auf. Damit ist das Team von Trainer Daniel Greulich auf dem besten Weg, sich erneut den Klassenerhalt zu sichern. Ein weiterer Sieg aus den fünf ausstehenden Partien reicht, und im nächsten Sommer zum dritten Mal in Folge in der zweithöchsten Spielklasse antreten zu dürfen.

„Meine Spieler haben den Kopf bei schwierigen Bedingungen ein ums andere Mal in beeindruckender Manier aus der Schlinge gezogen und einen Riesenschritt zum Klassenerhalt gemacht“, meinte Greulich nach dem packenden Duell, das zeitweise in die Halle verlegt werden musste.

In den von leichtem Nieselregen beeinflussten ersten Einzeln kassierte Torsten Wietoska gegen Tobias Hinzmann eine vermeidbare Niederlage (6:3, 1:6 4:10). „Ich habe mir an dem fehlerfrei und immer sicherer spielendem Hamburger die Zähne ausgebissen“, meinte der 26-Jährige.

Seine Teamkollegen Florian Reynet (Frankreich) und Mattis Wetzel mussten ihre Partien jeweils nach verlorenem ersten Satz am Ende des zweiten Durchgangs beim Stand von 6:6 unterbrechen, weil starker Regen einsetzte. Nach einer langen Pause wurden die Partien in der Halle des Tennisparks am Johann-Justus-Weg fortgesetzt.

Nach dem 4:6 im ersten Satz gewann Wetzel gegen Joseph Sirianni den zweiten Durchgang im Tie-Break nach der Abwehr von zwei Matchbällen mit einem starken Aufschlag zum 10:8. Im Match-Tie-Break zog er dem australischen Routinier früh den Zahn (10:1). Reynet, der den ersten Durchgang nach 4:1-Führung im Tie-Break (5:7) verloren hatte, gab im Duell mit Pedro Sakamoto (Brasilien) auch den zweiten Satz 6:7 (4:7) ab.

In der zweiten Einzelrunde drehten Jan Mertl, Stefan Seifert und Jonas König in der Halle nervenstark das 1:2 in eine 4:2-Führung um. König gelang ein 6:4, 6:4 gegen Demian Raab. „Mit kühlem Kopf und abgezockter Spielstrategie“, lobte Greulich den 25-Jährigen, den auch eine leichte Oberschenkelzerrung nicht aus der Ruhe brachte.

Mertl gewann ein Marathon-Duell der tschechischen Davis-Cup-Akteure gegen Jaroslav Pospisil 6:3, 6:7 (4:7), 10:4. „Er hat leicht profitiert von der Verlegung in die Halle“, meinte Greulich zum Auftritt seines 33-jährigen Spitzenspielers, der auch sein drittes Einzel in dieser Saison seelenruhig im Match-Tie-Break für sich entschied.

Nicht ganz so lang dauerte Seiferts Partie gegen Philipp Hammer. Nach einem 2:6 lag der Oldenburger im zweiten Satz bereits 1:4 zurück. „Wo manch anderer schon den Kopf in den Sand gesteckt hätte, hat Stefan seine ganze Klasse gezeigt“, sagte Greulich zum Kampfgeist des 30-Jährigen, der im Tie-Break nach einem 1:4 mit sechs Punkten in Serie den Satz-Ausgleich schaffte. Im Match-Tie-Break verwandelte Seifert unter dem tosenden Applaus der gut 200 OTeV-Fans den ersten Matchball zum 10:4.

„Trotz zweistündiger Regenpause hat die Hälfte der mehr als 400 Zuschauer auf der Anlage ausgeharrt und die Halle in einen Hexenkessel verwandelt“, meinte Greulich zur großen Unterstützung, die auch bis spät in den Abend bei den wieder draußen stattfindenden Doppeln anhielt.

Nach der 4:2-Führung setzte Greulich auf drei ausgeglichene Paarungen. Die Entscheidung fiel auf Platz drei, wo das bestens eingespielte Duo Seifert/Wietoska die Hamburger Matthias Kolbe/Sirianni 6:2, 6:4 bezwang.

Lasse Muscheites, der den angeschlagenen König ersetzte, musste sich mit Mertl geschlagen geben. Nach furiosem Start unterlagen sie Hamburgs Spitzendoppel Hammer/Pospisil 6:1, 0:6, 3:10. Wetzel und Reynet setzten durch ein 3:6, 6:4, 10:4 gegen Sakamoto/Hinzmann das i-Tüpfelchen und entließen die Fans nach dem langen Regentag mit einem wohligen Gefühl nach Hause. „Es ist einmalig, welchen Stellenwert dieses Team im Verein hat“, dankte Greulich, dessen Team am Freitag und Sonntag in Aachen und Bremen antritt, für die Unterstützung: „Ich bin als Trainer sehr stolz auf Mannschaft und Club.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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