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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Sturmpartner rufen Potenzial ab

20.08.2014

Oldenburg Nachdem der erste Saisonsieg eingesackt war, stieg Franko Uzelac auf den Gitterzaun des Gästeblocks und stimmte mit den VfB-Fans die „Humba“ an. Die Stürmer, die Oldenburgs Regionalliga-Fußballer mit ihren ersten Saisontoren zum umjubelten 2:1-Derbysieg beim SV Meppen geschossen hatten, genossen den Jubel hinten im Kreis der Teamkollegen.

„Die taktischen Vorgaben des Trainers werden immer besser umgesetzt und fangen an zu greifen. Damit kommt auch die Sicherheit wieder“, sagt Nils Laabs, der in der 33. Minute nach starker Vorarbeit von Mohamed Aidara das 1:0 erzielte. Sturmkollege Pierre Merkel legte zehn Minuten nach der Pause auf Kopfball-Vorlage von Thorsten Tönnies das zweite Tor nach. Beide Male setzte der VfB nach abgewehrten Bällen erfolgreich nach. Meppens 1:2 kam zu spät (89.).

Es lief noch nicht alles rund, doch die Trainingsarbeit von Kristian Arambasic zeigt erste Früchte. „Wir brauchen eine gewisse Zeit, um uns aneinander zu gewöhnen“, erklärt Laabs. Angesichts vieler neuer Spieler sei das „ganz normal“.

Mit seiner bisherigen Leistung war der 30-Jährige, der in den ersten drei Ligaspielen (zweimal 90 Minuten, einmal eingewechselt) und den beiden NFV-Pokalduellen (jeweils 90 Minuten) ohne Tor geblieben war, nicht zufrieden. „Ein Urlaub war nach dem Ende der vergangenen Saison für mich nicht drin, da ich gleich zur Europameisterschaft der Polizei nach Prag gefahren bin“, erläutert Laabs, der die EM mit Deutschland gewonnen hatte.

„Nach der Rückkehr begann auch schon die Vorbereitung – da hätte ich vielleicht ein paar Trainingseinheiten weglassen sollen“, sagt der Stürmer: „Aber nun bin ich wieder voll drin – es macht Spaß, mit der neuen Mannschaft zu arbeiten.“

Nach den Abstimmungsproblemen in den ersten Partien klappte das Zusammenspiel mit Zugang Merkel in Meppen schon ganz gut: „Im Pokal in Jeddeloh haben wir uns noch gegenseitig die Räume weggenommen“, erinnert Laabs an das Achtelfinale, als er und Merkel wie schon in der ersten Runde in Cloppenburg nur im Elfmeterschießen getroffen hatten. „Das war in Meppen ganz anders. Pierre hat klug die Bälle verlängert und mir somit Raum für Vorstöße gegeben“, meint der Stürmer, der ebenso positiv sieht, dass Kevin Samide im Emsland wieder in die Startelf des VfB gerückt war. „Kevin ist ein erfahrener Spieler, der auf dem Platz seine Mitspieler mitreißen und motivieren kann“, sagt der Vize-Kapitän.

Laabs ist sich sicher, dass sich die „ehrgeizige Truppe“, die mit vier Punkten nun Rang zehn belegt, weiter vorarbeiten wird und am Ende einen einstelligen Tabellenplatz erreichen kann. „Hier in Oldenburg steckt bei den Zuschauern und Fans ein riesiges Potenzial“, meint der gebürtige Bremer und hofft auf ein stärkeres Engagement lokaler und regionaler Unternehmen: „Da dürfte auf Dauer weit mehr möglich sein, als nur Regionalliga-Fußball zu bieten.“

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