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NWZonline.de Region

Talente drücken stark aufs Tempo

13.02.2016

Oldenburg Auf dem Weg in die Spitzenklasse sind die beiden Nachwuchssportlerinnen, die an diesem Sonnabend im Rahmen der Vorstellung aller Nominierten für die 25. Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres porträtiert werden. Radsportlerin Lina Rausch vom RSC Oldenburg und VfL-Handballerin Jenny Behrend sorgten im Jahr 2015 nicht nur bei den Juniorinnen, sondern auch bei den Frauen für Furore.

Überall fest im Sattel

Ob asphaltierte Flachetappe, steile Berganstiege oder das matschige Gelände – Lina Rausch saß im Vorjahr in allen Rad-Disziplinen fest im Sattel. Das schlug sich auch in den Ergebnissen des 17-jährigen Talents nieder. Bei den Landesmeisterschaften auf der Straße belegte sie den zweiten Rang, im Zeitfahren holte sie den Titel, am Berg eine weitere Silbermedaille.

Ähnlich positiv lautet die Bilanz beim Querfeldein-Rennen. In ihrer Altersklasse enteilte die RSC-Fahrerin der Konkurrenz und wurde Erste, das reichte im starken Elitefeld der Frauen immerhin für einen beachtlichen elften Platz. Zudem war Lina Rausch beste Juniorin im Deutschland-Cup. „Seit zwei Jahren bin ich in der U 19 ungeschlagen“, berichtet sie stolz.

Auch international überzeugte die Oldenburgerin im Deutschland-Kader, etwa bei der U-23-Cross-EM im niederländischen Huijbergen. Zudem gelang der Sprung in den Straßennationalkader. Und auch im Bundesligateam des LV Niedersachsen drückt sie ordentlich aufs Tempo.

Damit ist die Erfolgsliste noch nicht erschöpft, aber die Schülerin blickt ohnehin gern nach vorn. Vor wenigen Wochen zog sie von Oldenburg ins Sportinternat nach Berlin, um noch besser zu werden. „Der Start war perfekt. Ich habe mich schnell eingelebt“, erzählt Lina Rausch: „Ich verspreche mir hier ein gutes Zusammenspiel zwischen Schule und Training und hoffe auf meine Chance, in ein Profiteam zu kommen.“ Auf der Sportschule Köpenick will die Athletin zweigleisig fahren: sich sportlich weiterentwickeln und ihr Abitur machen.

Endgültig angekommen

Einen großen Sprung hat auch Handballerin Jenny Behrend hinter sich. Im Drittliga-Team des VfL zählt sie Woche für Woche zu den unumstrittenen Leistungsträgerinnen. Auch in der Bundesliga kam die schnelle Rechtsaußen bereits zum Einsatz. „Sie ist in ihrem zweiten Jahr endgültig beim VfL angekommen“, lobt Trainerin Alexandra Hansel die Entwicklung der 20-Jährigen, die vor zwei Jahren vom TSV Owschlag an die Hunte wechselte. „Die zweite Mannschaft ist ein Sprungbrett. In der 3. Liga sammele ich derzeit viel Spielpraxis, bin aber auch gern im Kader der Ersten dabei“, berichtet Behrend, die in Oldenburg eine kaufmännische Ausbildung absolviert.

Höhepunkt des Vorjahres war die Teilnahme an der Junioren-EM in Valencia. Im Dezember gehörte die Oldenburgerin erneut zum 23er-Kader beim Sichtungslehrgang des Deutschen Handballbundes (DHB) in Kienbaum. „Das ist eine große Bestätigung. Es zeigt, dass es etwas bringt, hart an sich zu arbeiten“, sagt Behrend. Doch die Sportlerin lässt nicht locker, will sich auch in diesem Jahr für höhere Aufgaben empfehlen.

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