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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Talente nehmen große Erfolge ins Visier

11.01.2014

Oldenburg Große Sprünge, starke Paraden und eine enorme Ausdauer haben die drei Nachwuchsathletinnen gezeigt, mit denen an diesem Sonnabend die Vorstellung der Nominierten für die Wahl der „Oldenburger Sportler des Jahres 2013“ beginnt. Während Sommerbiathletin Clara Eckert erstmals zur Wahl steht, haben es Trampolinturnerin Fenja Feist und VfL-Handballerin Alexandra Meyer zum wiederholten Mal auf den Stimmzettel geschafft.

Alexandra Meyer

Überrascht hat es die 19-jährige Torfrau der Drittliga-Mannschaft des VfL II. „Ich war im vergangenen Jahr ja auch schon nominiert – außerdem spiele ich gar nicht mehr in der Jugend“, meint die Lehramts-Studentin der Uni Oldenburg (Sozialwissenschaft und Religionstheologie). „Aber so freut es mich natürlich umso mehr“, ergänzt Meyer, die 2013 nicht nur zum ersten Mal das Tor der Bundesliga-Frauen hütete, sondern eben auch das der A-Jugendmannschaft.

Nur komplett ausgefüllte Wahlcoupons bzw. Stimmkarten, die bis zum Einsendeschluss am Montag, 17. März, bei der NWZ eingehen, werden berücksichtigt. Zum neunten Mal kann bequem auch im Internet über den Online-Auftritt der NWZ abgestimmt werden. Der Wahlcoupon wird im Rahmen der Vorstellung aller Nominierten mehrmals abgedruckt. Stimmkarten liegen in der Geschäftsstelle (Peterstraße 28-34) aus und können z.B. in den Vereinen verteilt werden.

Jeder darf nur einmal – ob nun online oder auf anderem Wege – seine Favoriten küren. Alle Teilnehmer, die für ihre Favoriten abstimmen, haben die Chance auf ein iPad. Den Preis stellt die Oldenburgische Landesbank zur Verfügung, die die Wahl mit NWZ und Stadtsportbund präsentiert.

Coupons und Stimmzettel können per Post unter dem Stichwort „Sportler des Jahres 2013“ an die Nordwest-Zeitung, Peterstraße 28-34, 26121 Oldenburg, und per Fax (0441/9988-2121) gesendet oder direkt in der Geschäftsstelle der NWZ abgegeben werden.

Mehr Infos zu den Nominierten der Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres und die Möglichkeit zur Online-Wahl unter

Mehr Infos zu den Nominierten der Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres und die Möglichkeit zur Online-Wahl unterwww.nwzonline.de/sportlerwahl-oldenburg

Die VfL-Talente schafften es im Frühjahr als Oberliga-Meister in die DM-Gruppenphase, verpassten aber das Weiterkommen. „Wir waren ein starkes Team. Leider haben wir es im entscheidenden Spiel knapp verpasst, die Final-Four-Runde zu erreichen“, erinnert sich die Juniorennationalspielerin, sieht diese „neue Erfahrung“ aber dennoch positiv: „An solchen Dingen wächst man.“

Auf den Höhenflug folgte jedoch ein Tiefschlag: Nach einer Verletzung an der Kniescheibe folgten OP, Reha und eine 110-tägige Zwangspause. „Man zählt die Tage mit“, beschreibt sie die Wartezeit, die aber bald vorüber ist: „Ich bin noch nicht vollständig wieder fit, aber gut im Training und werde bei den kommenden Spielen auflaufen.“

Fenja Feist

Fast täglich im Einsatz ist derzeit Feist beim Feuerwerk der Turnkunst. Mit der „New Power Generation“ ist die 16-Jährige fester Bestandteil der Esperanto-Tournee. „Es ist sehr anstrengend, macht aber verdammt viel Spaß“, sagt sie über das allabendliche Auftreten mit den Sportakrobaten in ganz Deutschland. Eigentlich ist sie eine erfolgreiche Trampolinturnerin – doch damit musste sie während eines 10-monatigen Schüleraustausches in Australien pausieren. „Ich habe dann zweimal wöchentlich Sportakrobatik gemacht, und das hat mir gefallen“, erzählt die Deutsche Meisterin am Doppel-Mini-Trampolin von 2012. Im Mai 2013 kam sie wieder nach Deutschland – um nur drei Tage später bei der DM Dritte dieser Disziplin zu werden. „Die drei Tage habe ich sehr hart trainiert“, erzählt sie.

Doch viele Einheiten sind Normalität. Pro Woche fährt die D-Kader-Athletin zwei- bis dreimal zum Landesstützpunkt Aschendorf, macht ein bis zwei Übungseinheiten bei GVO mit und ist zweimal bei den Sportakrobaten dabei. Es ist ihre dritte Sportlerwahl-Nominierung. Vor zwei Jahren war sie „total überrumpelt“. Auch jetzt war sie überrascht: „Ich bin ja nur wenige Wettkämpfe gesprungen – aber die waren dafür sehr gut.“

Clara Eckert

Viele gute Wettkämpfe hat Feists Schulfreundin, die an der Cäcilienschule eine Parallelklasse in Jahrgang neun besucht, absolviert. Sommerbiathletin Eckert gewann 2013 nämlich die Niedersachsen Trophy. „Eine Wettkampfreihe über das ganze Jahr. Für jedes der zwölf Rennen gibt es Punkte“, erklärt die 16-Jährige, die konstant auftrumpfte und zudem bei der Landesmeisterschaft Dritte wurde.

Dabei kam Eckert, die bis dahin „eigentlich alle Sportarten“ durchhatte, erst im Sommer 2012 zum Sommerbiathlon. Bei einem Sportfest an ihrer Schule suchte die sich gerade formierende Abteilung der Oldenburger Schützen neue Mitglieder – und Eckert, die sich zufälligerweise ein paar Monate zuvor einer Laufgruppe ihrer Kirche angeschlossen hatte, war gut genug.

„Beim Schießen bin ich bei null angefangen – aber das habe ich im Blut“, sagt die Tochter eines Jägers. Bei der DM der Landesverbands-Staffeln blieb Eckert beim Gewinn von Silber als Einzige ohne Schießfehler. „Ich werde besser. Ich versuche jetzt, schneller zu schießen“, verrät sie. Wie Meyer und Feist nimmt Eckert auch in Zukunft viele große Erfolge ins Visier.

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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