• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Talente planen gelungenen Familienausflug

17.12.2016

Oldenburg Die eine ist der Boss auf dem Feld – die andere die letzte Bastion, wenn der Gegner zum Abschluss kommt: Auf den Schultern von Rückraum-Regisseurin Laureen Hohnholt und Torhüterin Mareen Rump lastet viel Verantwortung, wenn es für die weibliche A-Jugend des VfL an diesem Sonntag um die ersten Punkte in der Zwischenrunde der Jugend-Bundesliga geht. Um 14 Uhr gastieren die Oldenburgerinnen im Norden von München beim TSV Ismaning.

„Das wird eine schwierige Aufgabe, da Ismaning eine sehr gute Mannschaft hat und Favorit der Gruppe ist“, warnt Hohnholt, ist sich aber auch sicher: „Wir haben uns gut vorbereitet und werden am Wochenende alles geben, um die Punkte mit nach Oldenburg zu nehmen.“

Nach dem Gastspiel in Bayern stehen für die VfL-Talente in der Zwischenrunden-Gruppe B noch ein Heimspiel am 28. Januar (Samstag, 16.30 Uhr, Sporthalle Wechloy) gegen den VfL Bad Schwartau sowie ein Duell am 25. Februar (Samstag, 16.30 Uhr) bei GW Schwerin auf dem Plan. Im Kampf um die Deutsche Meisterschaft ziehen die jeweils beiden besten Mannschaften der vier Gruppen ins Viertelfinale ein.

„Wir wollen die nächste Runde erreichen“, gibt Oldenburgs Trainer Andreas Lampe als ehrgeiziges Ziel aus und baut bei dessen Umsetzung auch auf die Stärken von Hohnholt und Rump.

Perfekt in Szene gesetzt

„Mareen gibt dem Team eine gewisse Sicherheit und Stabilität mit ihren guten Leistungen im Tor“, lobt der Coach seine 18-jährige Keeperin, die sich immer perfekt auf die Gegnerinnen einstelle. „Sie ist ein starker Rückhalt und zeigt in wichtigen Phasen ihr Können, indem sie freie Würfe pariert“, pflichtet ihm Hohnholt bei.

VfL Oldenburg erhält Gütesiegel

In dieser Woche wurde dem VfL Oldenburg wie sieben weiteren Vereinen der Eliteklasse des deutschen Frauen-Handballs das „Jugendzertifikat der Handball Bundesliga Frauen“ verliehen. Zur Erlangung dieses Gütesiegels für Erst- und Zweitligisten werden Kriterien begutachtet, die eine Qualitätssicherung in den Bereichen Mannschaften, Mitarbeiter, Training und Betreuung gewährleisten. Ziel ist die Sicherung sowie Fort- und Weiterentwicklung qualitativer Jugendarbeit in den Vereinen, um so die Voraussetzungen auch für deutsche Talente zu schaffen, in den Clubs zu Spitzenspielerinnen zu reifen.

13 Vereine haben für die aktuelle Saison 2016/2017 das Gütesiegel erhalten: 1. Bundesliga: HSG Blomberg-Lippe, Buxtehuder SV, Borussia Dortmund, HC Leipzig, Bayer Leverkusen, TuS Metzingen, VfL Oldenburg, Thüringer HC. 2. Bundesliga: HSG Bensheim/Auerbach, Union Halle-Neustadt, SG Herrenberg, Kurpfalz Bären Ketsch, BSV Zwickau.

Sie selber ist die rechte Hand des Trainers. „Laureen ist meine Chefin in Angriff und Abwehr. Sie führt klug Regie und weiß, wie sie das Team leiten muss“, sagt Lampe. „Sie motiviert im Spiel immer alle und setzt ihre Mitspielerinnen perfekt in Szene“, meint Rump über ihre ein Jahr jüngere Teamkollegin.

Für die Torhüterin ist es die letzte Saison in der Handball-Jugend. Ihr Ziel für die Zukunft: „Es wäre toll, wenn ich den Sprung in die erste Mannschaft vom VfL schaffe und somit in der 1. Bundesliga spiele.“

Hohnholt darf noch ein Jahr länger in der A-Jugend angreifen: „Mein Ziel ist es, weitere Erfahrungen in der Jugend-Bundesliga zu sammeln und die Spiele gegen leistungsstarke Gegner zu nutzen, um mich weiterzuentwickeln.“

Für die Regisseurin wie für die Torhüterin begann die Handball-Karriere in der Heimat im Landkreis Oldenburg. Die Neerstedterin Hohnholt kam dank ihrer Schwester zum Handballsport. Diese nahm sie mit zu ihrem Training beim TV Neerstedt – und die Sechsjährige war sofort Feuer und Flamme. Mit der Zeit schulte sie von der Außen- zur Rückraumspielerin um. Seit der B-Jugend ist sie nun auf die Position in der Rückraum-Mitte spezialisiert.

Auch Rump fand über die Familie den Weg zum Handball. „Ich war mit meiner Mama schon als kleines Kind in der Halle. Mit fünf Jahren habe ich angefangen, bei der HSG Hude-Falkenburg zu spielen“, erzählt die 18-Jährige, die als Feldspielerin aktiv war, bis Vereins- und Auswahltrainer Detlef Heinze vorschlug, den Platz zwischen den Pfosten zu übernehmen. „Jetzt habe ich ihm das alles zu verdanken“, sagt die Keeperin, die sich wie Hohnholt über gute Leistungen in Verein und Auswahl für den VfL empfahl.

Alles für den Handball

Damit der Traum vom Sprung aus der Talentschmiede in die Frauen-Bundesliga vielleicht in Erfüllung geht, dreht sich die gesamte Woche fast nur um den Handballsport. Vier Trainingseinheiten stehen wöchentlich auf dem Programm, dazu geht es noch bis zu zweimal ins Fitnessstudio, ehe am Wochenende bis zu zwei Spiele in den Jugend- und Frauenteams des VfL anstehen.

Viel Freizeit bleibt da nicht. Das ist für die Nachwuchskräfte allerdings kein Problem. „Das Team ist wie eine zweite Familie für mich geworden“, erklärt Rump und hofft natürlich, dass der Familienausflug an diesem Wochenende nach Bayern von Erfolg gekrönt wird.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2034
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.