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Tanzen: TCH sammelt viel Selbstvertrauen

17.11.2014

Oldenburg /Ludwigsburg Mit einer großen Portion Selbstvertrauen und einem „platten Hintern“, wie Trainer Holger Jäckel es zum Ende einer mehr als 600 Kilometer langen Rückfahrt mit dem Bus ausdrückte, ist die Standardformation des TCH von der Deutschen Meisterschaft in Ludwigsburg zurückkehrt. Das neu formierte Team des Tanzclubs Harmonia Oldenburg sicherte sich im von Weltmeister TSC Braunschweig angeführten Feld einen starken fünften Platz.

„Das ist ein riesengroßer Erfolg“, sagte Jäckel, dessen Team mit dem neuen Thema „Spirit of Enya“ nicht nur das Publikum in der ausverkauften Arena in Ludwigsburg und die vielen eigenen Fans, die per Livestream im Internet die DM verfolgten, begeisterte. Mit der gefühlvollen Choreographie punktete die A-Formation des TCH auch bei den Wertungsrichtern. Alle acht Jurymitglieder gaben den Oldenburgern ihr Kreuz und schickten sie mit einem klaren Votum in die Zwischenrunde.

„Da war abzusehen, dass wir uns diesmal klar vom sechsten Platz abgrenzen“, freute sich Jäckel. Vor einem Jahr, als der TCH eine Formationsgemeinschaft mit Blau-Gold Nienburg bildete, war das Team gleichauf mit der B-Formation aus Göttingen auf dem fünften Rang gelandet.

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Bei der diesjährigen Auflage mussten die Oldenburger diese Platzierung nicht mit dem Rivalen teilen, obwohl sich das Team in der Zwischenrunde „ein paar Schwächeleien“ (Jäckel) leistete. Dennoch sah ein Wertungsrichter den TCH sogar im Finale der besten vier Mannschaften, das aber dann doch die A-Formationen von Braunschweiger TSC, 1. TC Ludwigsburg, TSC Schwarz-Gold Göttingen und TSC Rot-Gold Casino Nürnberg erreichten und in dieser Reihenfolge auch abschlossen.

Das eine Kreuz schürt nun die Angriffslust des TCH für die Bundesliga-Saison. „Wir haben Blut geleckt – spätestens beim Heimfestival soll es mit der einen oder anderen Vier klappen“, kündigt Jäckel an. Vor dem Auftritt am 17. Januar in der Sportarena der Universität Oldenburg steht aber erst der Bundesliga-Auftakt am 3. Januar an. „In Ludwigsburg“, meint Jäckel leicht stöhnend. Ein „platter Hintern“ ist vorprogrammiert – das große Selbstvertrauen dürfte das Team aber schon auf der Hinfahrt begleiten.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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