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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Teilnehmer gehen an ihre Leistungsgrenze

05.09.2016

Oldenburg Die meisten der 521 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Airborne-Fit-Run wollen auf dem Standortübungsplatz der Henning-von-Tresckow-Kaserne ihre Leistungsgrenzen kennenlernen. Viele wollen siegen und einige einfach nur dabei sein. Laufen, klettern, hangeln, robben. Ja, manchmal muss man auch schwimmen.

Tobias Ahlke und Uli Pellmann haben sich witzigerweise Schwimmflügel angelegt und nach eigenen Angaben „in dieser Woche das Seepferdchen gemacht“. Tobias Ahlke „will einfach nur dabei sein“ und Uli Pellmann „will nur ankommen“. Beim „Loch“ oder beim Wassertunnel müssen – wenn auch nur knietief – schon einige Meter Wasser durchquert werden. Beim Hangeln ist die Armmuskulatur besonders beansprucht. Beim Sandsack schleppen geht es „ins Kreuz“. Männer schleifen zwei Sandsäcke durch die Gegend, Frauen schleppen nur einen Sandsack. Wer die „Classic-Route“ läuft, muss jede der zehn Stationen auf der zehn Kilometer langen Strecke zweimal bewältigen. Eine staubige und schweißtreibende Angelegenheit für die Athleten im Alter von 67 bis 16 Jahren.

Am Wegesrand sieht man Freunde, Bekannte, und Eltern. Elke und Peter Dreyschultze aus Oldenburg sitzen bequem im Campingstuhl und warten auf ihren Sohn Tobias, der extra aus München in letzter Minute angekommen ist. Der IT-Berater bleibt ganz cool. „Es ist für mich einfach der Spaß, dabei zu sein“, meint er, schmeißt sich in die Sportklamotten und schon geht s los. Baudezernentin Gabriele Nießen erscheint – dienstlich bedingt – ein paar Minuten zu spät. „Ich bin nicht gekommen, um eine große Rede zu halten“, sagt sie. Und „peng“, der Startschuss ist gefallen.

Hanne Göden und Theresa Türke, Handballerinnen beim VfL Rastede, wollen „einfach nur durchkommen“, wie Hanne sagt. Theresa ist da schon konkreter: „Es wäre gut, wenn wir unter drei Stunden bleiben könnten.“ Sie sind für zwei kranke Sportkameradinnen eingesprungen. Beide sind mit einem achtbaren 137. bzw. 138. Gesamtplatz und in der weiblichen Wertung als 20. bzw. 21. ins Ziel gekommen. Mit einer Zeit von 2:50:41 haben sie ihr Ziel erreicht. „Eine tolle Leistung von den Mädels“, meint auch Reiner Trosiener, der Vorsitzende des Vereins Airborne-Fit-Run. Viele Teilnehmer futtern noch vor dem Start ordentlich Kohlehydrate. Bananen und Äpfel gibt es reichlich. Ralf Kötter hat 1000 Bratwürste eingekauft, die er wohl spielend los werden wird. „Das sind sechsjährige Erfahrungswerte“, sagt der Kantinenwirt der Henning-von-Tresckow-Kaserne.

Thomas Möller-Steinhagen ist der Teamleiter von „Onkel Tom’s Camp“. „Es ist ein Team aus guten Freunden und Bekannten“, sagt der Coach. Darunter ist auch Tanja Schumacher, die „alle Hindernisse als Team meistern möchte“.

„Ein Team besteht immer aus vier Personen und muss gemeinsam durchs Ziel kommen“, erklärt Trosiener die Regeln. „Es soll familiär bleiben, deshalb lassen wir nur 500 Teilnehmer zu, die schon sieben Wochen vor dem Start erreicht waren“, begründet er die Begrenzung. „Ohne die Bundeswehr gäbe es diesen Lauf nicht“, sagt er in der Begrüßung. „Denn es gibt kein Gelände in Oldenburg, wo dies stattfinden könnte“, so Trosiener. Und noch vor dem Start landen Nadeem Raufi und drei Kameraden von der Fallschirmsportgruppe Wildeshausen als besondere Attraktion punktgenau auf dem Gelände.

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