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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Bundesfinale: Tennis-Asse genießen Berlin-Trip

01.10.2015

Oldenburg /Berlin Alexander Ritter verpackt das Ereignis als Erster in spruchreife Sätze. „Das war schon beeindruckend. Überall liefen da die Jungs und Mädchen mit ihren Trainingsanzügen aus den Bundesländern herum. Schon ganz cool – wie eine Miniolympiade“, umschrieb Alexander die Atmosphäre beim Bundesentscheid von „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin, bei dem er mit dem Tennisteam der Liebfrauenschule Oldenburg den Sprung auf das Podium und damit die Ehrung durch Bundespräsident Joachim Gauck verpasst hatte.

Zusammen mit Jan Heine, Jan-Torge Wilken, Ole Heine, Jim Bruns und Mika Bittner bekam es Alexander am Finaltag in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2000 bis 2003) mit der Ricarda-Huch-Schule Dreieich aus Hessen zu tun. „Am Abend vorher haben wir im Olympiastadion Fußball geguckt“, erklärt Jim mit Blick auf das 2:0 im Bundesliga-Duell von Hertha BSC gegen den 1. FC Köln und ergänzt: „Einige waren ein bisschen kaputt am Morgen und haben nicht die Leistung gezeigt, die sie hätten aufbringen können.“ Beim Stand von 1:3 nach den Einzeln „hätten wir in den Doppeln nur noch sechs Spiele abgeben dürfen, um zu gewinnen“, ergänzt Mika.

Da die Hessen auch noch ein Doppel für sich entschieden, musste sich die niedersächsische Vertretung, betreut und beaufsichtigt von den LFS-Lehrern Ulrich Paetzold und Felix Greger, bei der Siegerehrung in der Berliner Max-Schmeling-Halle mit der Zuschauerrolle zufrieden geben. „Wir haben noch darüber gesprochen: Ihr habt jetzt die Chance, vor einem Publikum von 3000 Leuten Bronze zu bekommen“, erinnert sich Paetzold an die Ansprache vor dem entscheidenden Duell.

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Zuvor hatten sich die Oldenburger über den Bezirks- und den Landesentscheid für das Finale auf Bundesebene qualifiziert. Jan, Jan-Torge und Ole trainieren beim OTeV „karriereorientiert“, wie Ole es ausdrückt. Mika spielt mittlerweile bei GVO. „Bevor ich auf die Schule gegangen bin, wusste man nicht, dass es so etwas gibt“, erzählt Alexander. Es sei Zufall, dass es gleich mehrere Tennisspieler auf der Liebfrauenschule gibt, die in ihren Altersklassen auf Landesebene eine Rolle spielen.

Weniger Zufall ist dagegen die Häufung starker Talente auf Sportinternaten wie dem Gymnasium am Rotenbühl Saarbrücken. „Die gewinnen das eigentlich jedes Jahr“, ist sich das LFS-Sextett einig, das sich gegen die später erneut mit Gold dekorierten Saarländer im Halbfinale mit 1:5 hatte geschlagen geben müssen.

Während ab dem Halbfinale zwei volle Sätze den Sieg brachten, war in Achtel- und Viertelfinale eine Partie nach acht gewonnenen Zählern beendet. Im ersten Duell gegen Hamburg reichten den Paetzold-Schützlingen beim Endstand von 3:3 acht Punkte mehr auf der Habenseite, um sich im Viertelfinale mit dem Marbacher Friedrich-Schiller-Gymnasium messen zu dürfen. Nach den Einzeln (2:2) hatten die Baden-Württemberger mehr Spiele auf dem Konto. „Dann haben Jan und Jan-Torge das erste Doppel 8:1 gewonnen. Ole und ich lagen hinten, konnten aber noch 9:7 gewinnen“, erzählt Jim.

In jedem Fall eine einmalige Angelegenheit bleiben werden die Tage in Berlin für Alexander und Jan. Sie rücken altersgerecht in die Wettkampfklasse II auf, in der allerdings kaum Wettbewerbe – auch nicht im Tennis – ausgetragen werden. „Aufgrund der gestiegenen Schulbelastung erachtet die Landesschulbehörde das für nicht notwendig“, sagt Paetzold. „Das Doofe ist, dass wir sofort wieder eine Englischarbeit schreiben und in der vergangenen Woche viel verpasst haben“, meint Ole. Selbst bei einem Medaillengewinn in Berlin wäre ihm das nicht erspart geblieben.

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