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Fußball: Trainingslager schweißt Team zusammen

22.07.2013

Oldenburg Addy-Waku Menga hat in seiner Laufbahn schon viele Trainingslager erlebt. Eines ist ihm ganz besonders in Erinnerung geblieben. Als er in der Saison 2007/2008 für Hansa Rostock in der Fußball-Bundesliga spielte, bereitete sich das Team in Dubai auf die Rückrunde vor. „Auf dem Programm stand auch ein Testspiel im Iran. Ich gehörte nicht zum 18er-Kader – zum Glück“, erinnert sich Menga. Ein Großteil der Mannschaft hing mit Trainer Frank Pagelsdorf tagelang in Teheran fest. „Schneefall verhinderte die Rückkehr. Wir haben in Dubai die Sonne genossen“, erklärt der heute 29-jährige Stürmer mit einem breiten Grinsen.

Canizales als Neuzugang

Sonne satt gab es auch beim Trainingslager, zu dem Menga mit seinen neuen Teamkollegen von Regionalligist VfB Oldenburg von Donnerstag bis Sonntag in Osnabrück weilte. „Die Jungs sind absolut in Ordnung – wir haben viel Spaß gehabt“, blickt der Neuzugang von Preußen Münster, der am vergangenen Dienstag vom VfB verpflichtet wurde, auf die ersten Tage bei seinem neuen Club zurück.

„Wir haben im Trainingslager viel gelacht und viel Teambuilding betrieben“, erklärt Torwart Mansur Faqiryar. „Ich bin jetzt erst rund drei Wochen dabei, aber habe das Gefühl, als wenn ich meine Mitspieler schon ein halbes Jahr kenne“, sagt Shaun Minns lächelnd. „Das zeigt den Charakter der Mannschaft“, meint Menga, der am Sonnabend beim 8:2 gegen Bezirksligist SSC Dodesheide seinen ersten Treffer im VfB-Trikot markierte. Nach dem 1:0 des Deutsch-Kongolesen legten Nils Laabs (3), Leo Baal (2) sowie Kai Pröger und Kevin Samide die weiteren Tore nach. Letzterer kam beim Trainingslager ebenfalls zu seinen ersten Einsätzen.

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Gegen Dodesheide stand auch Maycoll Canizales für den VfB auf dem Feld. Er ist als Verstärkung für die linke Abwehrseite eingeplant. „Es sieht so aus, als wenn er künftig für uns aufläuft. Es müssen aber noch letzte Details geklärt werden“, sagt VfB-Teammanager Jörg Rosenbohm zum Stand der Verhandlung mit dem in Quezaltepeque (El Salvador) geborenen 30-Jährigen, der ein Länderspiel für Kanada (am 1. Juni 2003 beim 1:4 gegen Deutschland) machte und zuletzt bei Roßbach/Verscheid (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) spielte.

Während Canizales möglichst bald fest zum Team gehören soll, hat Menga seine erste Woche beim VfB nun fast hinter sich. „Ich bin vorher zu Hause viel gelaufen. Die anderen sind zwar schon weiter – aber ich denke, mir fehlt nur noch ein bisschen Spielpraxis“, meint Menga. Gegen Dodesheide und beim 0:0 am Vortag gegen Wacker Nordhausen (Regionalliga Nord-Ost) stand er jeweils gut 60 Minuten auf dem Feld.

Am Sonntag beim Hoppmann-Cup machte der 29-Jährige das erste der insgesamt drei Spiele des VfB über jeweils 30 Minuten. Hinter Nils Laabs (Torschütze beim 1:0 gegen Gastgeber TV Metjendorf) wirbelte er als hängende Spitze. „Da kann ich meine Stärken ausspielen“, meint Menga, der das 2:1 gegen Landesligist Türkischer SV (Doppeltorschütze Lucas Höler) und das 2:0 gegen Oberligist SSV Jeddeloh (Treffer von Höler und Laabs) von außen verfolgte.

„Der Turniersieg war ein runder Abschluss des Trainingslagers“, meint Coach Alexander Nouri. „Es waren wundervolle Rahmenbedingungen. Trainingsplatz, Hotel, Essen – alles war fantastisch“, blickt er auf die gut 60 Stunden in Osnabrück zurück: „Die Jungs haben viel gelacht. Das schweißt zusammen. Sie wissen jetzt, dass der eine für den anderen einsteht.“

Noch kein neuer Kapitän

Für die eigentlich fest eingeplante Wahl des Mannschaftsrates, aus dessen Kreis Nouri danach den neuen Kapitän und dessen Stellvertreter bestimmen wollte, blieb in Osnabrück allerdings keine Zeit. „Das holen wir in dieser Woche nach“, erklärt Faqiryar, der heißer Anwärter auf den Posten des Mannschaftsführers sein dürfte.

Am Montag ist trainingsfrei. Am Dienstag steht Regeneration auf dem Programm, bevor es ab Mittwoch in die heiße Phase der Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel am kommenden Sonntag (15 Uhr) im NFV-Pokal bei Landesligist SV Ahlerstedt/Ottendorf geht. Menga pendelt übrigens aus Osnabrück, wo er mit seiner Familie lebt, immer mit der Bahn zum Training nach Oldenburg. Schneefall dürfte seine Reise in nächster Zeit ganz sicher nicht beeinträchtigen.


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Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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