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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Trotz Abstieg kein verlorenes Jahr

19.05.2011

OLDENBURG Auf den ersten Blick ist die Bilanz ernüchternd. Neun Punkte aus 25 Spielen, nur zwei Saisonsiege, Tabellenplatz 14. Der Bundesligaabstieg der U-19-Fußballer des VfB Oldenburg steht bereits seit Wochen fest. „Schon gut, dass es am Sonntag nach dem Spiel in Cottbus vorbei ist, aber schade, dass wir es nicht geschafft haben“, bedauert Abwehrspieler Nicolas Ludwig (19) den deutlich verpassten Klassenerhalt. „Wir haben oft viel investiert, machen aber die Tore nicht, während die Gegner jeden Fehler gnadenlos bestrafen.“

Ein verlorenes Jahr sei es aber nicht gewesen, findet Nicolas. Timo Ehle und Thomas Grigoleit nicken. „Für uns alle war die Bundesliga eine wertvolle Erfahrung“, resümiert Ehle, Sportlicher Leiter des Jugendleistungszentrums und bis April U-19-Trainer. Doch zwischen den Bedingungen der Profivereine wie Werder Bremen oder VfL Wolfsburg und denen in Oldenburg lägen nun einmal Welten.

In der kommenden Saison will der VfB in der Regionalliga Nord mit einem neuen Team wieder angreifen, ohne aber den Aufstieg vorzugeben. „Wir wissen jetzt, wie der Wind in der Bundesliga weht, doch es wird nicht unser letzter Auftritt dort gewesen sein“, gibt sich Grigoleit entschlossen. Der Geschäftsführer des Leistungszentrums setzt dabei vor allem auf den Unterbau. Hoffen lassen ihn die momentanen Erfolge: Die U 15 (C-Junioren) sicherte sich jüngst die Landesliga-Meisterschaft, auch die U 17 (B-Junioren) besitzt Chancen auf den Regionalligaaufstieg.

Ziel des Vereins bleibt, jedes Team auf hohem Niveau zu fordern. Dahinter steckt das Konzept, möglichst viele Talente aus den eigenen Reihen zu halten. Für kommende Saison gaben bereits fünf U-19-Spieler ihre Zusage und hoffen, in der Landesliga (U 23) oder sogar in der Oberliga Fuß zu fassen. Mit weiteren laufen Gespräche. In Timo Ehle sitzt jetzt zudem der ehemalige Nachwuchs-Cheftrainer auf der Bank.

Auch Nicolas hat sich für eine Zukunft beim VfB entschieden. Bereits in dieser Saison kam er einige Male in der Landesliga-Elf zum Einsatz. „Dort hat er Trainer und Mitspieler voll überzeugt“, lobt Ehle. Das Bundesligajahr habe ihn weitergebracht. Im Oktober beginnt Nicolas sein Studium in Oldenburg. „Ich habe mich für den Verein entschieden, da wir hier gemeinsam viel erreichen wollen“, kündigt er an. Gemeint ist in erster Linie der lang ersehnte Aufstieg in die Regionalliga.

Außerdem hofft Nicolas auf die erste Runde des DFB-Pokals und einen hochkarätigen Gegner. Sein Wunsch: „Bayern oder Dortmund wäre schon super, dann erleben wir hier Ende Juli ein randvolles Marschwegstadion.“

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