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Aktualisiert vor 23 Minuten.

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FUßBALL: „Vereine sollten mehr auf die eigene Jugend setzen“

12.08.2005

OLDENBURG OLDENBURG/HAR - Eigentlich ist Enno Bäumer, ehemals Spieler und Trainer sowohl beim VfL als auch beim VfB, nicht mehr als Zuschauer auf den hiesigen Fußballplätzen anzutreffen. Doch der heutige Freitag bildet eine Ausnahme. „Schon im vergangenen Jahr habe ich mir das Derby angeschaut und dabei viele alte Bekannte getroffen. Da wurden noch nach dem Spiel stundenlang die Erinnerungen ausgetauscht. Daher habe ich mich schon frühzeitig mit ehemaligen Mitspielern für heute verabredet“, erzählt er. Einen Ergebnistipp wollte der Lehrer an der Hauptschule Ofenerdiek aber nicht abgeben. „Dafür kenne ich beide Teams einfach zu wenig.“

Zur Entwicklung des Fußballs in Oldenburg meint Bäumer: „Dass beide Mannschaften jetzt in einer Liga spielen ist aus der Sicht des VfL eindeutig positiv. Für den VfB ist es eher negativ. Der größte Mist der beim VfB gebaut wurde, war der Verkauf des traditionsreichen Platzes an der Donnerschweer Straße.“ Es sei ein Jammer, dass der Platz immer noch brach liegt. „Hätte man das Geld, das man in die Tribüne im Marschweg-Stadion gesteckt hat, für den VfB-Platz verwendet, hätten wir jetzt eine wirklich stimmungsvolle Spielstätte. Diesem Platz trauern noch heute viele in Oldenburg nach“, fügt er hinzu.

Noch gut kann sich Bäumer an den Sommer 1964 erinnern, als er gemeinsam mit Manfred Mävers, Günter Frers und Joachim Rackwitz vom VfL zum VfB wechselte: „Das wirbelte schon einigen Staub auf. Die drei gingen praktisch im Paket und mein Wechsel war gesondert. Beim VfL waren wir noch reine Amateure und beim VfB bekamen wir als Vertragsspieler unser erstes Handgeld und regelmäßigen Lohn.“

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Heute sei ein steter Spielerwechsel unter den beiden Vereinen ja schon normal. „Zu unserer Zeit wurde noch verstärkt darauf geachtet, dass die eigenen Jugendlichen in die erste Mannschaft aufrücken. Durch die Bank kamen beim VfL wie auch beim VfB die Spieler aus der eigenen Jugend oder dem Umland“, erläutert er. „Heute kommen die Spieler von überall her, bleiben nur ein Jahr und warten auf das nächste Angebot.“

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