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Fußball: VfB-Junior träumt von U-19-Nationalelf

16.07.2011

OLDENBURG Vielleicht war das Turnier um den ASF Afghan-Cup, eine Zusammenkunft zahlreicher afghanischer Fußballer aus aller Welt, in den Vereinigten Staaten von Amerika für Milad Faqiryar von den Fußball-A-Junioren des VfB Oldenburg ein Sprungbrett zur U-19-Nationalmannschaft Afghanistans. „Das wäre ein Traum“, erklärt der 18-Jährige, der es über ein Auswahltraining in Paderborn in den Kader der Turniermannschaft Pamir SC schaffte.

Für seine Turnier-Auftritte erhielt der Defensivschützling, der übrigens nicht mit Oberliga-Schlussmann Mansur verwandt ist, jedenfalls lobende Worte. Auch wenn es schließlich nicht ganz zum Cup-Sieg reichte, blickt Faqiryar auf ereignisreiche 14 Tage in den USA zurück.

Sportlicher Höhepunkt des Wettbewerbs war nach Ansicht des VfB-Junioren das Halbfinalspiel, in dem er selbst einen Treffer im Elfmeterschießen erzielte. „Es ging hin und her. Lange Zeit sah es so aus, als würden wir verlieren“, erinnert sich der Regionalliga-Kicker an das entscheidende Spiel um den Finaleinzug. Faqiryars Turnier-Club, Pamir SC, schaffte es schließlich bis ins Endspiel.

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Dort gab es vor 1500 Zuschauern eine knappe und unglückliche 0:1-Pleite gegen ein Team, das am afghanischen Ligabetrieb teilnimmt. „Wir waren die gesamte Spielzeit überlegen, haben aber einmal nicht aufgepasst und das entscheidende Gegentor kassiert“, ärgert sich Faqiryar.

Für den VfB-Akteur war das Turnier dennoch ein voller Erfolg. Der Linksverteidiger war an zahlreichen Offensivaktion beteiligt, legte neben seinem Elfmetertor auch einige Treffer vor und überzeugte scheinbar auch Trainer Rahim Yousofi. „Er hat mich sehr oft gelobt“, berichtet der zweitjüngste Spieler des Turniers.

Der sportliche Stellenwert des ASF Afghan-Cups war nach Aussage Faqiryars, der im vergangenen Winter von den A-Junioren des BSV Kickers Emden zum VfB wechselte, durchaus hoch. „Nach dem ersten Spiel gegen den Titelverteidiger war ich überrascht, wie gut die gespielt haben“, sagt der Defensivmann.

Insbesondere für den Männerbereich habe er während des Turniers wichtige Erfahrungen sammeln können. „In den Spielen ging es immer richtig zur Sache“, spricht der VfB-Kicker von stets körperbetonten Partien.

Nach wenigen Tagen Abstand vom runden Leder geht es für Faqiryar am kommenden Montag mit dem Vorbereitungsauftakt der A-Junioren des VfB Oldenburg wieder auf den grünen Untergrund. „Ich hoffe, dass wir am Ende der Saison auf einem guten Tabellenplatz landen werden“, gibt er sich nach dem Abstieg aus der Bundesliga verhalten.

Faqiryar selbst wolle sich in der kommenden Spielzeit für die Männermannschaft des VfB Oldenburg empfehlen. Dort würde er auf den namensgleichen Oberliga-Schlussmann Mansur treffen. Und der Ballfänger hat das erreicht, wovon Jungspund Faqiryar noch träumt: den Sprung in die Nationalmannschaft. Und den traut sich der 18-jährige Verteidiger durchaus zu.

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