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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

VfB-Kollektiv stellt sich auf enges Duell ein

19.04.2014

Oldenburg „Das nächste Spiel ist immer das wichtigste“ (bei Sepp Herberger war es „das schwerste“) lautet eine altbekannte Fußball-Weisheit. Was vielfach Woche für Woche als abgedroschene Phrase benutzt wird, gilt für diese Partie ganz bestimmt. Wenn die Regionalliga-Spieler des VfB am Ostermontag (15 Uhr, Stadion an der Hamburger Straße) im Landespokal-Halbfinale bei Oberligist FT Braunschweig antreten, geht es nicht nur darum, bis auf einen Schritt an den NFV-Titel heranzutreten. Es geht vor allem um den Sprung in die erste DFB-Pokalrunde der nächsten Saison.

„Wir müssen 90 Minuten Vollgas geben. Jeder wird sich zerreißen. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“, rattert VfB-Keeper Mansur Faqiryar herunter und ergänzt nach kurzer Atempause: „Ich könnte jetzt jede Menge Phrasen aneinanderreihen – sie passen alle.“ Für den Keeper und seine Vorderleute, die in der Regionalliga als Vierter mit elf Punkten Rückstand auf die Spitze nicht mehr in den Kampf um Platz eins eingreifen können, geht es beim Duell im Braunschweiger Bundesliga-Stadion darum, eine starke Saison zu krönen.

Die Spieler der Freien Turner haben zwar auch noch die Meisterschaft in der Oberliga, in der sie punktgleich mit Primus Lüneburger SK Rang zwei belegen, und den Regionalliga-Aufstieg im Visier. Die Chance auf einen Auftritt auf großer Fußball-Bühne wollen sie sich wie die zu erwartenden Einnahmen aber ebenso nicht entgehen lassen.

„Für die Braunschweiger ist es ein Highlight, für uns ist es ein Highlight“, sagt Faqiryar. Der 28-jährige Keeper musste im Juli 2011 verletzt zuschauen, als die Oldenburger im DFB-Pokal gegen Bundesligist Hamburger SV nur knapp die Sensation verpassten (1:2). Zu Beginn dieser Saison bekamen die Regionalliga-Rivalen SV Wilhelmshaven und BSV Rehden die Traumlose Borussia Dortmund (0:3) und Bayern München (0:5).

„Wer da nicht motiviert ist, dem kann man nicht helfen“, sagt Mohamed Aidara zur Chance, eventuell gegen einen großen Club auflaufen zu dürfen. Wie Faqiryar prognostiziert der Mittelfeldspieler, der der Pokaleuphorie mit seinem 1:0-Siegtreffer in der 91. Minute des Regionalliga-Derbys gegen Cloppenburg einen weiteren Kick gegeben hatte, ein ausgeglichenes Duell. „Die Chancen stehen 50:50, auch wenn wir eine Klasse höher spielen“, meint Aidara, ist sich aber zugleich sicher: „Treten wir konzentriert, geschlossen und mit vollem Einsatz an, gewinnen wir.“

Das VfB-Kollektiv will sich am Montagabend nicht nachsagen lassen, nicht alles gegeben zu haben. Einen Spruch, wie ihn Nationalspieler Dariusz Wosz einst von sich gab, will keiner hören: „Alles hat gestimmt: Das Wetter war gut, die Stimmung war gut, der Platz war gut – nur wir waren schlecht.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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