• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

VfB setzt auf Klasse statt Masse

29.03.2014

Oldenburg Zum Duell Erster gegen Letzter kommt es an diesem Sonnabend (14 Uhr, Beekestadion), wenn die U 23 von Hannover 96 den VfB empfängt – zumindest wenn man die Mannschaften nach der Zahl der in dieser Saison eingesetzten Spieler ordnet. Während im Nachwuchsteam aus der Landeshauptstadt bereits 38 Akteure ihren Dienst verrichteten, schickte Oldenburgs Coach Alexander Nouri in dieser Saison erst 23 auf den Platz.

„Hannover hängt unten drin – da wechselt man natürlich viel“, nennt Nouri einen Grund für die Viele-Spieler-Politik des Gegners, der als Tabellenzwölfter mit nur fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz um den Ligaverbleib zittern muss. Zuallererst, das weiß auch der VfB-Coach, gehört eine große Fluktuation bei den U-23-Teams der Clubs aus höheren Ligen ohnehin zur Normalität.

Auch Eintracht Braunschweig II (37), Werder Bremen II (33), Hamburger SV II (32) und FC St. Pauli II (31) liegen weit vorne. Die einzige erste Mannschaft, die in die Phalanx einbricht, ist Eichede (36). Ligaprimus VfL Wolfsburg II fällt in dieser Statistik als einzige U 23 mit lediglich 27 eingesetzten Akteuren heraus.

„Wir haben keinen Kader, der so eine große Fluktuation zulässt“, sagt Nouri, sieht dies aber nicht als „signifikantes“ Qualitätsmerkmal an. Er hat bei der Kaderzusammenstellung im Auge gehabt, dass die Spieler vielseitig einsetzbar sind: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben auch in der Breite eine gute Qualität.“

Ein gutes Beispiel für die Klasse-statt-Masse-Politik des VfB ist Nils Laabs. Der 30-jährige Polizist, der zumeist in der Sturmspitze erfolgreich seinen Dienst verrichtet (neun Saisontore), wurde schon mehrmals in dieser Saison von Nouri während eines laufenden Spiels ins defensive Mittelfeld abkommandiert.

Auch vor einer Woche beim 4:1 gegen den SV Wilhelmshaven rückte Laabs nach der Pause in die Mittelfeldzentrale, als der angeschlagene Hendrik Großöhmichen passen musste. Ob der 28-Jährige, der Probleme an der Achillessehne hat, an diesem Sonnabend mit dabei ist, war am Freitag noch fraglich.

Sicher fehlen wird dem Tabellenvierten neben Alexander Baal (Muskelfaserriss in der Wade) Mohamed Aidara (Adduktorenprobleme). Gleiches gilt für Daniel Halke (Oberschenkelverletzung), der damit keine Alternative für die Sechser-Position (wie Aidara) oder seine zumeist eingenommene Position als Rechtsverteidiger ist. Der 27-Jährige war übrigens 2012 (zuvor 1. FC Magdeburg) vom VfB eigentlich als Innenverteidiger geholt worden und ist damit ein weiteres Musterbeispiel für Flexibilität.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2034
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.