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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

VfB spielt Doppelpass mit der Stadt

19.12.2013

Oldenburg 1:0 für den VfB Oldenburg: Im Bemühen, das Marschwegstadion tauglich für die Dritte Liga zu machen, spielt der Regionalligist Doppelpass mit Stadtverwaltung und Rat. Nach einem Gespräch zwischen Vereinsvorstand und Sportamt ist VfB-Vorstandsvorsitzender Frank Willers „sehr zufrieden“.

Die Verwaltung hat von sich aus Kontakt zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) aufgenommen, um einen gemeinsamen Ortstermin am Marschweg zu planen. Sobald beim Verband die Winterpause am 6. Januar endet, soll eine Stadionbegehung für Anfang Februar vereinbart werden. Dabei soll geklärt werden, welche Voraussetzungen für eine Teilnahme am Drittliga-Spielbetrieb bereits erfüllt werden und wo nachgebessert werden muss.

Ein Manko, da gibt sich Willers keinen Illusionen hin, ist das fehlende Flutlicht. Zu den Zulassungskriterien für die Dritte Liga zählt eine Flutlichtanlage mit einer Beleuchtungsstärke von mindestens 800 Lux. „Wir haben bislang keine Hinweise darauf erhalten, dass der DFB Übergangsregelungen zustimmt.“ Hoffnung schöpft der Verein aus der breiten politischen Mehrheit, die immerhin schon einmal Planungskosten in Höhe von 20 000 Euro im Haushalt für 2014 verankert hat.

1993 war bereits einmal auf der Grundlage eines Gutachtens eine Baugenehmigung für eine Flutlichtanlage erteilt worden, die aber 1999 erloschen ist. Wegen des Baugrundes – das Stadion steht auf Hausmüll, Schlacke und Bauschutt – wären damals allein 30 Prozent der Kosten auf die Fundamentgründung entfallen. Der VfB-Vorstandschef geht davon aus, dass ein neues Gutachten zum Flutlicht mit geringeren Kosten abschließt. Die Lichttechnik habe sich enorm weiterentwickelt.

Dass das Problem mit dem Baugrund umdribbelt werden kann, zeigt das Beispiel Bonn. Dort hat die Stadt eine 1,2 Millionen Euro teure Flutlichtanlage, die fernsehtauglich erweiterbar ist, im Sportpark Nord installiert, in dem der einstige Zweitligist und heutige Fünftligist Bonner SC kickt – ebenfalls auf einer früheren Bauschutthalde. Sportdezernent in Bonn ist übrigens Martin Schumacher, der in dieser Funktion bis 2010 in Oldenburg tätig war.

Sollte auch das Marschwegstadion mit Flutlicht ausgestattet werden können, plädiert Frank Willers dafür, eine technische Variante zu wählen, die deinstallierbar und an anderer Stelle im Falle eines Stadionneubaus wiederzuverwenden wäre.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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