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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

VfB sucht Ausweg aus Torflaute

10.04.2013

Oldenburg Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Titel, besagt ein bekannter Sportler-Spruch: Von der Meisterschaft in der Regionalliga sind die VfB-Fußballer trotz ihrer guten Abwehrarbeit erwartungsgemäß weit entfernt. Auf den Gewinn eines einzelnen Spieles wartet das Team von Andreas Boll nun aber schon seit Mitte November – ein Hauptgrund ist die maue Angriffsleistung. Wenn die Oldenburger nicht tief in den Abstiegsstrudel rutschen wollen, muss ihre Torflaute an diesem Mittwoch ab 19.30 Uhr im wichtigen Spiel um den Klassenerhalt bei Victoria Hamburg unbedingt ein Ende finden.

„Das zieht sich schon durch die ganze Saison“, klagt Abwehrspieler Tim Petersen mit Blick auf die geringe offensive Ausbeute. In den 23 Pflichtspielen (inklusive der 0:1-Pleiten im letztlich nicht gewerteten Spiel in Lübeck sowie im NFV-Pokal gegen Wilhelmshaven) gelangen dem VfB lediglich 24 Treffer. Dreimal standen drei, zweimal zwei Tore auf der Habenseite. In elf Partien landete der Ball einmal im gegnerischen Kasten, in sieben Spielen gab es gar keinen Oldenburger Treffer – wie zuletzt beim 0:1 in Wolfsburg und dem mageren 0:0 am vergangenen Sonntag gegen Flensburg.

„In vielen Situationen fehlt die Feinabstimmung. Wir erarbeiten uns gute Situationen im Mittelfeld, aber agieren dann nicht genau, nicht konsequent genug“, moniert Boll mit Blick auf den verpassten Befreiungsschlag. Das Spiel sei aber „abgehakt. Die Mannschaft fährt hochmotiviert nach Hamburg und will drei Punkte holen – sonst würden wir nicht hinfahren.“

Statistisch betrachtet besteht gegen Victoria die größte Chance, den Ausweg aus der Torflaute zu finden. Die Gastgeber sind mit 57 Gegentreffern die Schießbude der Liga. „Die haben Löcher in der Defensive“, weiß Boll. Sein Team muss sie nur suchen und auch nutzen. „Das Potenzial ist da – vielleicht fehlt uns in der aktuellen Situation nur einfach einmal das Glück“, meint Innenverteidiger Peer Wegener, der mit zwei Saisontreffern in der internen Torjägerliste schon auf Platz zwei rangiert.

Nur Kapitän Julian Lüttmann sticht mit seinen acht Treffern etwas heraus. Sturmkollege Paul van Humbeeck traf wie Wegener, der im Winter nach Hannover abgewanderte Daniel Bauer sowie Julian Bennert und Claude Videgla doppelt. Tobias Bauer, Nick Köster, Mohamed Aidara, Alexander Baal, Daniel Halke und Kai Pröger waren jeweils einmal erfolgreich.

„Wir haben insgesamt zu wenige Tore geschossen“, meint Boll: „Im Fußball hängt viel mit Erfolgserlebnissen zusammen. Die Mannschaft arbeitet hart. Vielleicht brauchen wir einfach einmal ein dreckiges Tor – dann platzt der Knoten.“ Am besten schon an diesem Mittwoch in Hamburg.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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