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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

VfB-Team brennt auf Revanche

20.09.2014

Oldenburg Das wichtigste Ziel sind drei Punkte und der erste Heimsieg in dieser Saison, doch wenn die Regionalliga-Fußballer des VfB an diesem Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) auf FT Braunschweig treffen, geht es auch um eine Revanche. Als Oberligist schalteten die Freien Turner am 21. April die Oldenburger durch einen 1:0-Erfolg überraschend im Halbfinale des Landespokals aus. Für den VfB, der damit die Qualifikation für den DFB-Pokal verpasste, war es die größte Schmach der vergangenen Spielzeit.

„Natürlich steckt das in den Köpfen der Spieler – die in Braunschweig dabei waren, haben mit dem Gegner sicher eine Rechnung offen“, sagt VfB-Coach Kristian Arambasic. Ihn schmerzte die Pleite unter seinem Vorgänger Alexander Nouri indirekt. Hätten sich die Oldenburger exakt fünf Monate vor dem jetzigen Kräftemessen für das Finale qualifiziert, wäre Arambasic in den Genuss eines DFB-Pokal-Duells gekommen.

Statt des VfB bekamen die Braunschweiger, die das Finale gegen Regionalligist Rehden 1:2 verloren hatten, den Auftritt vor großer Kulisse. Am 16. August unterlag das Team um Keeper Daniel Reck (Sohn von Torwart-Legende Oliver Reck) Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln mit 0:4.

Das Duell in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde war für die Freien Turner der Höhepunkt eines in der Liga von Tristesse geprägten Saisonauftakts. Zwei Remis folgten sechs Niederlagen. Zwei der nur drei Saisontreffer erzielte Philipp Stucki. Er markierte in der Meister-Spielzeit 2013/ 2014 19 Treffer und wurde gleichauf mit Saimir Dikollari (TB Uphusen) Torschützenkönig. „Der ist sehr, sehr gefährlich“, warnt Arambasic.

Ein Offensiv-Feuerwerk ist vom Tabellenletzten also sicher nicht zu erwarten. „Braunschweig wird kompakt stehen. Wir werden Lösungen finden müssen“, sagt Arambasic, der auf die Kreativkräfte Mohamed Aidara (sah beim 2:0 in Norderstedt Rot) und Serhan Zengin (nach Schambeinentzündung gerade ins Aufbautraining mit Ball eingestiegen) verzichten muss.

Da wiegt es umso schwerer, dass der Einsatz von Kevin Samide (Knieprobleme) sehr fraglich ist. Alternativen als Kreativmotor im Mittelfeld könnten Florian Stütz und auch Nils Laabs sein. Letzterer greift allerdings aufgrund seiner Spätschichten im Polizeidienst erstmals in dieser Woche in der abschließenden Einheit an diesem Sonnabend ins Training ein. „Das hat er in der vergangenen Woche auch – in Norderstedt hat er eine gute Halbzeit gespielt“, lobt Arambasic den am Sonntag eingewechselten Co-Kapitän.

Keeper Mansur Faqiryar, der mit Afghanistan bei den Asienspielen in Südkorea die ersten beiden Gruppenspiele gegen Bangladesch (0:1) und Hongkong (1:2) verloren hat, fehlt weiter. Auch hinter Thorsten Tönnies (Zerrung) steht ein Fragezeichen. „Er spielt nur wenn er schmerzfrei ist – wir wollen nichts riskieren“, sagt Arambasic.

Trotz der Personalsorgen setzt der Trainer gegen das Schlusslicht alles auf Sieg. „Das ist ein Gegner, vor dem man keine Angst haben darf und auch muss“, meint er vor der Revanche für das Pokal-Aus, die seiner Meinung nach nur eine kleine sein kann. „Damals war es das Spiel der Spiele – jetzt ist es nur eins von 30 Spielen“, meint Arambasic: „Gewinnen wollen wir trotzdem mit aller Macht.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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