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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

VfB will auch Hürde Goslar überspringen

26.10.2013

Oldenburg Kaum ein Gegner in der Fußball-Regionalliga Nord weckt bei Fans, Spielern und Verantwortlichen des VfB Oldenburg derart viele Erinnerungen wie der Goslarer SC – zumindest, wenn man nur auf die jüngste Vergangenheit zurückblickt. Das bittere Aus in der Relegation zum Regionalliga-Aufstieg im Jahr 2009 ist aus Oldenburger Sicht jedoch längt in Vergessenheit geraten. Zwei deutliche Siege in der vergangenen Spielzeit (3:0 und 4:1) sowie der hart umkämpfte 3:2-Erfolg zum Einzug in das NFV-Pokal-Halbfinale vor rund zwei Monaten lassen die Blau-Weißen und ihren Trainer Alexander Nouri mit einem guten Gefühl und einer Menge Selbstvertrauen zum Spitzenspiel der Liga an diesem Sonntag (14 Uhr) fahren.

„Ich erwarte erneut ein enges und emotionales Spiel, in dem wir unsere gesamte Kampfkraft in die Waagschale werfen müssen, um zu bestehen“, sagt Nouri. Allein die Tabellenkonstellation verspricht Brisanz: Die Gastgeber aus dem Harz liegen mit 24 Zählern auf dem zweiten Rang, die Oldenburg folgen ihnen mit nur einem Punkt weniger. Rechnerisch liegt der VfB sogar vor Goslar, die Nouri-Elf hat eine Partie weniger ausgetragen.

Keine Rechenspiele

Doch auf Rechenspiele will sich der Coach im Vorfeld gar nicht erst einlassen: „Derzeit ist noch nicht wichtig, wer vor wem in der Tabelle liegt. Wir fahren nach Goslar, um Argumente zu liefern, dass wir irgendwann in die gleiche Situation kommen, in der sie schon sind.“ Mit dieser „Situation“ meint der Trainer die finanzielle Kraft des Kontrahenten. „Das Gesicht von Goslar hat sich nach dem Pokal-Spiel Ende August gewandelt. Sie haben personell nachgerüstet, Strukturen geschaffen, um höhere Aufgaben in Angriff zu nehmen“, sagt Nouri. Mit Kevin Pannewitz, Nils Pichinot, Sergej Evljuskin und Thomas Ströhl holte Goslar für viel Geld eine Reihe von Spielern, die schon in der 3. Liga gespielt und jede Menge Erfahrung haben. „Wenn man allein diese Verpflichtungen sieht, dann ist Goslar definitiv mehr unter Druck als wir. Unsere Stärke ist das gute Kollektiv und der Siegeswillen, den wir in den vergangenen Wochen gezeigt haben“, betont Nouri.

Dieser Siegeswillen machte die Oldenburger zuletzt aus. Fünf Erfolge und ein Remis aus den letzten sechs Spielen stehen als Ergebnis der harten Arbeit und eines guten Zusammenhalts innerhalb des Teams. „Wir müssen wieder genau diese Leidenschaft an den Tag legen. Goslar wird selbstbewusst nach vorne spielen“, sagt Nouri.

Mehr Alternativen

Dabei stehen dem Chef an der Seitenlinie wahrscheinlich wieder mehr Alternativen zur Verfügung. Tim Petersen und Hendrik Großöhmichen konnten in dieser Woche wieder mittrainieren. „Ich werde mit ihnen noch das Gespräch suchen, ob sie voll einsatzbereit sind“, sagt Nouri. Alexander Baal fällt hingegen weiterhin aus.

„Wenn wir erneut ans Limit gehen, haben wir sicherlich eine gute Chance“, prophezeit Nouri – und hofft, dass Fans, Spieler und Verantwortliche erneut mit guten Erinnerungen aus Goslar zurückkehren.

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