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FUßBALL: VfL greift erneut in Wundertüte

01.04.2006

OLDENBURG Der Dreier in Leer hat Selbstvertrauen gegeben. Claußen setzt auf schnelles und robustes Spiel.

Von Henning Busch OLDENBURG - Wie eine bunte Wundertüte mutet in dieser Saison die Fußball-Niedersachsenliga West an: Fast alles ist möglich. „Mit drei Siegen bis Du plötzlich ganz oben mit dabei, mit zwei Niederlagen stehst Du auf einem Abstiegsplatz“, weiß auch Frank Claaßen. Doch dem Trainer des VfL Oldenburg ist vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den Tabellenzweiten BSV Rehden (15 Uhr, Alexanderstraße) natürlich auch die Brenzligkeit der aktuellen Situation bewusst – zumal der VfL als eines der wenigen Teams in der Liga bereits 20 Spiele ausgetragen hat.

Umso größer war das Aufatmen bei den Grünen nach dem hart erkämpften 2:1-Auswärtssieg beim Schlusslicht Germania Leer, dem ersten Dreier des Jahres. „Daran wollen wir anknüpfen“, bestätigt Claaßen. Und angesichts der Ausgeglichenheit in der Liga traut der VfL-Coach seinen Mannen gegen den Tabellenzweiten einen Überraschungscoup zu. „Die haben sicherlich ein paar sehr gute Leute im Team und eine erfahrene Truppe – aber ich denke, dass man ihnen mit schnellem Spiel und körperlicher Robustheit beikommen kann“, will er vor allem auf kleine und wendige Akteure setzen.

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Zu den Leistungsträgern im Team aus dem Kreis Diepholz zählen Jan Egbers (mit 13 Saisontreffern zweitbester Schütze der Liga), Marc Pallentin (Sturm) und Egon Peters (Mittelfeld). Noch nicht Fuß gefasst hat derweil im Gästeteam Stefan Borchardt. Der Stürmer war in der Winterpause vom Oberligisten SV Wilhelmshaven gewechselt und zuvor auch vom Ligarivalen VfB umworben worden.

„Ob Borchardt aufläuft, scheint nach Querelen im Team zumindest fraglich, um Peters wird sich Tim Steidten kümmern – und ihn in den Griff kriegen“, sagt Claaßen. Er hatte zuletzt viel am taktischen Defensivverhalten arbeiten lassen, das für ihn bereits im vorderen Mittelfeld beginnt. Ganz hinten genießt auch wieder Keeper Thomas Wegmann, der sich nach der Winterpause den einen oder anderen Fehlgriff geleistet hatte, das volle Vertrauen: „Er ist einer der besten in dieser Klasse und hat das zuletzt in Leer eindrucksvoll bewiesen.“ Fraglich sind die Einsätze der angeschlagenen Manuel Schicke (Halswirbel), Mark Bury (Rücken) und George Alhassan (Knie).

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