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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

VfL II kämpft um den Aufstieg

13.05.2011

OLDENBURG Sie pendeln derzeit zwischen den Extremen. Zunächst feierten die Handballerinnen des VfL Oldenburg II die Meisterschaft, ehe Trainer Patrice Giron wenige Tage später zurücktrat. Grund waren vereinsinterne Unstimmigkeiten über einen möglichen Zweitliga-Aufstieg seines Teams. Und um den geht es an diesem Sonntag (16.30 Uhr, Robert-Schumann-Halle an der Rebenstraße), wenn der Drittliga-Meister die TSG Wismar zum ersten Relegationsspiel in Oldenburg empfängt.

„Wir werden versuchen, die Unruhe auszublenden und alles geben“, kündigt Andrea Piotrowski an. Die bisherige Co-Trainerin übernahm Anfang der Woche gemeinsam mit Spielführerin Alexandra Hansel die Giron-Nachfolge. „Sein Rücktritt ist natürlich nicht spurlos an uns vorbeigezogen, aber wir haben so gut es ging gearbeitet.“

Piotrowski setzt auf eine Trotzreaktion und auf die Außenseiterchance. Die Mecklenburgerinnen müssen als Achtplatzierte der Zweiten Liga Nord in die Relegation. Im Falle einer Niederlage stiegen sie ab, während der VfL II den Aufstieg vor Augen hat. „Wismar hat somit deutlich mehr zu verlieren, so dass der Druck bei ihnen liegt“, reicht Piotrowski die Favoritenrolle weiter.

Auch beim Gegner gab es vor kurzem einen Trainerwechsel. Tilo Labs löste zwei Spieltage vor Schluss Martina Bratenkova ab. Nach Abstiegsgefahr hatte es für Wismar lange Zeit gar nicht ausgesehen, ehe eine Niederlagenserie die TSG noch auf Relegationsplatz acht zurückwarf.

Bei der Videoanalyse hat Piotrowski vor allem einen starken und routinierten Rückraum der Mecklenburgerinnen ausgemacht: „Dennoch kocht Wismar auch nur mit Wasser, wir sind nicht chancenlos.“ Der VfL II will – wie in der gesamten Saison – mit seiner robusten Abwehr dagegenhalten, die unter allen 55 Drittligisten die wenigsten Treffer kassierte. Verzichten muss er allerdings auf Torfrau Stefanie Jandt. Bereits in der Vorwoche zog sie sich im Training einen Kreuzbandriss zu. Für sie wird Indra Wefer einspringen. Fraglich ist zudem der Einsatz von Frauke Heeren. Verstärkungen aus der „Ersten“ wird es laut Piotrowski aber nicht geben, das Vertrauen gilt voll und ganz der Meistermannschaft.

Zudem hofft die Trainerin auf eine vollbesetzte Halle, die den VfL II schon in den wichtigen Spielen gegen Vizemeister Owschlag und Werder Bremen getragen hat. Die beiden ersten Besucher, die diesen NWZ -Bericht an der Kasse vorlegen, erhalten wie gewohnt jeweils zwei Freikarten.

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