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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

VfL II verspielt hohe Führung

16.05.2011

OLDENBURG Eine Halbzeit sah es so aus, als könne der VfL Oldenburg II bereits im Hinspiel eine Vorentscheidung erzwingen. Mit 17:10 führten die Drittliga-Frauen in der ersten Partie der Aufstiegsrelegation zur Zweiten Bundesliga gegen die TSG Wismar nach sensationellen 30 Minuten. Eine halbe Stunde später setzte dann ein wenig Ernüchterung ein: Denn der Zweitligist drehte den Spieß um und gewann die zweite Halbzeit ebenfalls mit 17:10. Macht am Ende ein gerechtes 27:27. Die Entscheidung über Auf- oder Abstieg fällt am kommenden Sonnabend an der Ostsee.

„Vielleicht hätten wir ohne Pause weiterspielen sollen“, sagte die neue Trainerin Andrea Piotrowski im Anschluss an Spiel eins nach Patrice Giron. Dem Ex-Coach, der vor der Relegation zurückgetreten war, bekundeten die Spielerinnen vor dem Anpfiff ihre Solidarität mit einem Transparent: „Ohne Patrice ist das alles nur halb soviel wert.“

Ihren Frust über die vorangegangene Unruhe im Verein verwandelte die Mannschaft dann in Kampfgeist und Leidenschaft. Nach ausgeglichener Anfangsphase setzte sie sich ab Mitte der ersten Halbzeit Tor um Tor ab. Vor zweitligareifer Kulisse, zu der auch die zahlreichen Wismarer Fans unter den 500 Zuschauern beitrugen, entwickelte sich ein Spiel mit vertauschten Rollen. Oldenburg agierte wie der Zweitligist, während die Gäste defensiv wenig Gegenwehr zeigten. Ihr Spiel war ganz allein auf Rückraumspielerin Liudmila Yermachek zugeschnitten, was sich nach der Pause dann allerdings als Vorteil entpuppte. Denn gegen die überaus treffsichere Weißrussin fanden die VfL-Frauen kein Mittel und ließen 18 Tore (davon sieben Siebenmeter) von ihr zu.

Bis zur 40. Minute (20:12) fiel jedoch auch das kaum ins Gewicht, da der VfL II selbst fast nach Belieben traf. Dann allerdings stellte TSG-Trainer Tilo Labs seine Abwehr um und ließ ein offensives 4:2 verteidigen. „Dagegen haben wir kein Mittel gefunden“, stellte Piotrowski fest. Der VfL zeigte Nerven, Wismar wurde immer stärker und holte auf. In der 56. Minute ging der Gast erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung, doch der VfL II hielt zumindest das Remis. „Psychologisch sind wir jetzt im Vorteil“, sagte Labs und verteilte anschließend Komplimente an den Gastgeber. Einen möglichen Sieg verpasste Wismar in den Schlusssekunden, als sich auch Yermachek mal einen Fehlwurf leistete und den Ball an die Latte schmetterte.

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