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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

VfL-Reserve verliert den Mut

06.03.2017

Oldenburg Die Überraschung lag lange in der Luft. Am Ende kassierten die Drittliga-Handballerinnen des VfL II aber eine klare Heimpleite. „Schade, wir haben Oyten heute zwei Punkte geschenkt“, ärgerte sich Trainerin Alexandra Hansel nach dem 23:30 (13:13) gegen einen nicht überzeugenden Spitzenreiter. Bis Mitte der zweiten Halbzeit lag ihr Team gleichauf mit dem Primus. „Dann waren wir auf einmal zu lieb, und uns hat der Mut verlassen“, analysierte Hansel die Schlussphase, in der ihre Auswahl völlig den Faden verlor.

Zuvor hatten die Oldenburgerinnen den Gegner in der Anfangsphase überrannt und waren auf 4:0 davongezogen. Erst nach acht Minuten kam Oyten zum ersten Treffer, fand dann aber besser in die Partie. Nach dem 6:6 (16. Minute) übernahm der TVO das Kommando, wenngleich der VfL II weiter gut dagegenhielt.

Fünf Minuten vor der Pause hieß es 12:9 für die Gäste, doch Hansels Spielerinnen erkämpften sich trotz verworfenem Siebenmeter von Kim Schilling und einer Unterzahl noch ein verdientes 13:13 zur Pause. „Wir haben lange gut gespielt und verteidigt. Oyten liegt uns“, sagte Hansel über diese Phase.

Auch nach dem Wechsel hielt ihr Team das Duell erst weiter offen. Nach 42 Minuten gelang Robyn Rußler, am Ende mit sieben Toren beste VfL-Werferin, der letztmalige Ausgleich zum 16:16. Ab dann lag Oyten den Gastgeberinnen nicht mehr. Die Grün-Weißen leisteten sich zu viele Fehler, die sie völlig verunsicherten.

Die erfahrenen Gäste um die frühere Oldenburger Bundesligaspielerin Jacqueline Nowak (ehemals Reinhold) spielten ihre Cleverness aus. „Wir haben uns das Leben lange schwergemacht. Bei mir lief es heute auch nicht rund“, bilanzierte Nowak, die zwar beste Oytener Schützin war, aber sechs ihrer neun Treffer per Siebenmeter erzielte.

In der Endphase setzte sich der Spitzenreiter Tor um Tor ab, während der abstiegsbedrohte VfL II einbrach. Für das Hansel-Team zählt nun nur noch der Kampf um den Klassenerhalt. Am nächsten Samstag steht das wichtige Duell beim direkten Konkurrenten Travemünde auf dem Spielplan. Dort muss der Mut für 60 Minuten reichen.

VfL II: Rump, Neumann - G. Prante 1, Martens 1, Schaffrick 1, Thomas 1, Rußler 7/2, Frenzel 2/2, Kerber, Carstens, Schilling 5/2, Balthazar, Roller 1, L. Prante 4.

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