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FUßBALL: VfL spielt mit letztem Aufgebot

15.10.2005

OLDENBURG Claaßen spricht von einem Sechs-Punkte-Spiel. Die Gäste sind hinten sehr anfällig.

Von Henning Busch OLDENBURG - Seinen Spielern noch einmal eindringlich ins Gewissen reden, wird bei der heutigen letzten Trainingseinheit vor dem Richtung weisenden Heimspiel am Sonntag gegen Germania Leer (15 Uhr, Alexanderstraße) VfL-Coach Frank Claaßen. „Allen Beteiligten muss klar sein, dass wir mit einem Sieg in diesem Sechs-Punkte-Spiel einen weiteren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt weit hinter uns lassen können.“

Außer Standards und kleinen Sprints für die notwendige Spritzigkeit gegen den Tabellenvorletzten wird Claaßen seine Mannen heute morgen auch noch die eine oder andere taktische Empfehlung mit auf den Weg geben. „Ich habe mir insbesondere die Abwehr der Ostfriesen beim 5:3-Erfolg im Bezirkspokal gegen den Lokalrivalen Concordia Ihrhove genauestens angesehen und sehe da sehr große Chancen für uns“, verrät der VfL-Trainer. Damit dürfte klar sein, dass er auch gegen die aktuelle „Schießbude der Liga“ (22 Gegentreffer) die offensive Karte mit dem Sturmtrio Ferrulli/Vögel/Schröer ausspielen wird, die bislang nur beim 0:0 gegen Havelse nicht stach.

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Andererseits dürfte der Einzug ins Achtelfinale des Bezirkspokals den Gästen, die als Aufsteiger erst einen Saisonsieg – ausgerechnet gegen den VfB mit 2:1 – vorzuweisen haben, neuen Schub gegeben haben. „Dieser Sieg in solch einem Prestigeduell ist gut für unser Selbstvertrauen“, bestätigt Germania-Trainer Ralf Ammermann.

Echte Sorgenfalten bereitet Claaßen hingegen nur der akute personelle Notstand in seinem Kader. Während Wegmann, Goch, Boukaka, Kliche, Grond und Wöhlecke definitiv ausfallen, steht ausgerechnet hinter den beiden noch einsatzfähigen Keepern ein dickes Fragezeichen. Lutz Schwarzkopf fehlte die gesamte Woche über wegen einer Grippe, Stefan Hilgenberg aus beruflichen Gründen. Somit winkt nun sogar dem A-Jugendlichen Dennis Pollmann ein Einsatz in der Ersten. „Wenn jetzt noch ein Spieler ausfällt, haben wir ein echtes Problem“, ahnt Claaßen. „Aber Jammern ist nicht mein Ding: Jetzt müssen halt andere Spieler in die Bresche springen und zeigen, was sie drauf haben.“

Während Nico Petrillo nach den fünf Gegentreffern, die der VfL in Bockenem kassiert hat, eine Chance auf dem Liberoposten erhält, und Ansgar Schnabel in der Defensive auflaufen wird, dürfte die Rolle des echten Zehners in Abwesenheit von Thomas Goch wohl unbesetzt bleiben.

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